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Goldschalds feiern Diamantene Hochzeit

Equord Goldschalds feiern Diamantene Hochzeit

Equord. „Wir lernten uns 1954 auf dem Equorder Schützenfest kennen und saßen auf dem Nachhauseweg auf einer Bank vor einem alten Bauernhaus, das wir zwölf Jahre später kauften“, so beginnt die Geschichte von Ursula und Willi Goldschald.

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Sie feiern heute Diamantene Hochzeit: Ursula und Willi Goldschald aus Equord.

Quelle: in

Übrigens: Mit dem Gasthaus Wittenberg verbindet die Familie mehr als nur gutes Essen: „Ich habe bei Wittenbergs als Haushaltshilfe gearbeitet, nachdem ich mit meiner Familie aus Schlesien hierher geflohen bin“, so die Ehefrau. Aufgenommen wurde sie von Käte Beimes, das war 1946. „Die Dame ist heute 104 Jahre alt“, sagt Willi Goldschald.

Er kam bereits während des Krieges, 1939, nach Equord. Zusammen mit seiner Mutter und den jüngeren Geschwistern, nachdem die Familie aus dem Saarland floh und durch die Nationalsozialisten unterdrückt wurde.

So kamen die beiden jungen Leute zusammen und bauten sich ihre eigene Familie auf. Zuerst in Hannover, wo Willi Goldschald bei Continental erst als Arbeiter, später auch im Betriebsrat bundesweit tätig war.

„Ich wohnte zur Untermiete, aber das Haus wurde abgerissen und so bekam ich eine Wohnung angeboten, wenn ich denn in Kürze heiraten würde“, erinnert sich Willi Goldschald. Beide wollten, und so wurde in der kleinen Stube des damaligen Bürgermeisters geheiratet.

Nachdem einer von Willis Brüdern erfuhr, dass in Equord ein altes Bauernhaus zum Verkauf stand, entschieden sich die Eheleute mit Tochter Heike die Stadt gegen das grüne Dorf einzutauschen. „Heute frage ich mich manchmal, wie wir das geschafft haben“, sagt die Jubilarin. Sie meinte damit den Abriss des halben Bauernhauses und die Neugestaltung ihres Hauses.

In Equord engagierte sich Goldschald über Jahrzehnte, mit Unterbrechungen, als Ortsbürgermeister in der SPD, saß zudem im Peiner Kreistag.

Die letzten zehn Jahre ihres Lebens verbrachte Ursulas Mutter dann auch bei den Goldschalds. So konnte ihre Tochter arbeiten gehen - bei Continental als Beiköchin - und ihre Mutter kümmerte sich um Tochter Heike.

Da das Grundstück noch genügend Platz bot, zog auch Tochter Heike später mit Mann und Enkel her und baute ihr Haus nebenan. „Wir haben wirklich Glück gehabt, und heiraten würden wir auch heute wieder“, sagt der Jubilar.

in

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