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Gintaras Janusevicius in „Hummers Kultursalon“

Soßmar: Musikalische Leckerbissen Gintaras Janusevicius in „Hummers Kultursalon“

Einen musikalischen Adventskalender präsentierte der litauische Pianist Gintaras Janusevicius am Vorabend des dritten Advent in „Hummers Kultursalon“ in Soßmar.

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Der Pianist Gintaras Janusevicius spielte in Hummers Kultursalon vor rund 70 Gästen.

Quelle: Antje Ehlers

Soßmar. „24 Zugaben“ hieß sein Programm, und hinter jedem Türchen des Adventskalender versteckte sich ein musikalischer Leckerbissen.

Stücke, die er schon immer mal spiele wollte, wie er sagte. „Außerdem spielt in der Musik die Zahl 24 eine große Rolle, viele Komponisten haben genau 24 Werke in einer bestimmten Form verfasst, zum Beispiel Sonaten, Etuden und andere. Zu diesem ‚Club der 24‘ möchte ich auch zugehören, auch wenn ich die Werke nur spiele“, erklärte der sympathische Musiker den gut 70 Zuhörern.

Die Vorträge, die jeweils nur wenige Minuten dauerten, entstammen einer enormen Bandbreite. Barock von Bach und Vivaldi waren ebenso dabei wie jüngere Kompositionen, eine stammt sogar von seiner Mutter, einer preisgekrönten litauischen Komponistin.

Nicht alle ausgewählten Stücke waren von musikalischer Harmonie geprägt, doch das war bewusst von Janusevicius so gewählt. „Wenn ich Ihnen jetzt aus der ‚Nussknackersuite‘ von Tschaikowsky vorspiele, ist das vorhersehbar. Daher spiele ich ‚Dornröschen‘“, sagte er.

Dass er das Klavierspielen liebt, merkte man dem Litauer an. Er hat in Hannover studiert und lebt jetzt dort. Die Leidenschaft für das Instrument drückt sich in gefühl- und ausdrucksvollem Spiel, aber auch enormen Körpereinsatz aus und wirkt dennoch nicht aufgesetzt.

„Es ist ein sehr schöner Abend. Besonders an den vielen kleinen Stücken kann man die Größe des Künstlers erkennen“, resümierten Ina Lauenstein aus Soßmar und ihre Bekannte, die den Abend sichtlich genossen.

Bei der Verabschiedung betonte Janusevicius, „er habe sein ganzes Herz im Saal und an dem wunderbaren Flügel, der für ihn zu seiner persönlichen Top-Ten-Liste an Instrumenten gehöre“. Im kommenden Jahr wird er international, vor allem in New York und Washington auftreten.

Von Antje Ehlers

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