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Giftiger Staub? Gewerbeamt stützt Aussagen der PEG

Hohenhameln-Stedum Giftiger Staub? Gewerbeamt stützt Aussagen der PEG

Stedum/Braunschweig. Auf die Vorwürfe der Bürgerinitiative (BI) für Umweltschutz, dass in der Altholzschredderanlage zwischen Stedum und Equord giftiger Staub freigesetzt werde, reagierte gestern auch das staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig. Die Genehmigungsbehörde bestätigte die Aussagen der Betreiberfirma PEG. Amtsleiter Andreas Aplowski: „Es werden alle erforderlichen Maßnahmen für den Schutz der Bürger und den Umweltschutz eingehalten.“

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Altholzschredder: Kai Wolthausen, Technischer Leiter der Betreiberfirma PEG, vor der umstrittenen Anlage. Gestern war der Schredder wegen Wartungsarbeiten nicht in Betrieb.

Quelle: js

Das Gewerbeaufsichtsamt reagiert mit seiner Stellungnahme auf die Forderung von Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig (SPD): Er hatte alle beteiligten Unternehmen und Behörden gebeten, sich zu den Vorwürfen der BI zu äußern. Die Betreiberfirma PEG bestätigte daraufhin, dass mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz verarbeitet werde – die Anlage entspreche aber mit zahlreichen Befeuchtungs- und Absauganlagen auch diesbezüglich dem Stand der Technik. Es werde bereits wesentlich mehr getan, als bei ähnlichen Anlagen, betonte PEG-Geschäftsführer Olaf Eckardt.

Ähnlich lautet die Einschätzung des Gewerbeaufsichtsamtes Braunschweig, das die Genehmigung zur Verwertung von Althölzern bis Kategorie A IV (mit Holzschutzmittel behandelt) ausgestellt hatte. Amtsleiter Aplowski sagte gestern der PAZ: „Vor der Genehmigung wurde geprüft, dass alle Voraussetzung für den Schutz der Bürger und den Umweltschutz eingehalten werden. Die Anlage ist nach Stand der Technik errichtet und wird so betrieben.“

Die Bedenken der BI, dass giftiger Staub in die nähere und weitere Umgebung freigegeben wurde, stützt Aplowski nicht. „Natürlich entstehen dort auch Stoffe, die nicht zuträglich sind, wenn sie in hoher Dosis etwa über durch die Luft aufgenommen werden. Aber die Anlage ist so ausgelegt, dass sie solche Stoffe abfängt. Aus unserer Sicht liegt kein Handlungsbedarf vor.“ In offenen Arbeitsschritten werde das Holz befeuchtet. „Eine Staubentwicklung ist so fast ausgeschlossen.“ Weiterverarbeitet werde das Altholz in einem geschlossenen System. „Die Luft wird abgesaugt, entstaubt und gereinigt wieder abgegeben“.

Es ist also laut Behörde alles in Ordnung – fraglich aber, ob diese Aussagen die Bürgerinitiative wirklich beruhigen.

js

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