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Gewaltprävention an der Grundschule Hohenhameln

Hohenhameln Gewaltprävention an der Grundschule Hohenhameln

Hohenhameln. Unter dem Motto ,,Konflikte gewaltfrei lösen“ fand das Gewaltpräventionstraining an der Grundschule in Hohenhameln statt. Sven Oertel, erfahrenerer Kampfsportler, Personal Coach und Trainer zeigte den Schülern der Klasse 4b, wie sie Konflikte erkennen und vermeiden.

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Die Gewaltprävention mit Sven Oertel kam bei den Kindern in der Grundschule Hohenhameln sehr gut an.

Quelle: oh

Hohenhameln. „Du blöde Kuh!“ schallte es durch die Aula der Grundschule. Endlich durften die Schüler einmal alle Schimpfwörter nennen, die ihnen einfallen. Nach diesem lustigen Auftakt lernten sie geschickt auf derartige verbale Angriffe zu reagieren und wie sie dem Versender dieser unschönen Geschenke „den Wind aus den Segeln nehmen“.

Mit Hilfe von kleinen Rollenspielen erfuhren sie von der Kraft ihrer Stimme und der Bedeutung der Körpersprache.

Die Trainingsinhalte griff die Klassenlehrerin Stefanie Heyne während der einwöchigen Trainingspause immer wieder auf. Bereits erzielte Erfolge wurden dokumentiert und zur Motivation eingesetzt.

Im zweiten Teil des Trainings wurden die Inhalte des ersten Tages vertieft und zudem sinnvolle Verteidigungstechniken gezeigt. Es ging darum, sich etwa aus unschönen Griffkontakten befreien zu können. Dazu Sven Oertel: ,,Es ist uns wichtig, dass die Kinder souverän agieren können, dabei aber immer verhältnismäßig sind. Sie sollen sich befreien können und Gewaltsituationen aus dem Weg gehen.“ Die Rückmeldungen der Schüler waren durchweg positiv. „Können wir das nochmal machen?!“, riefen sie laut.

Dass dieses Training sinnvoll war, zeigen die Erfahrungsberichte der Schüler. „Plötzlich wusste derjenige gar nicht mehr, was er sagen soll“, sagte eine Schülerin stolz, als sie von ihrer taffen Reaktion auf einen verbalen Angriff berichtete. „Ich bin einfach ruhig geblieben“, rief ein anderer Schüler und strahlte.

In der Schule wird aktuell fleißig an einem Konzept zur Gewaltprävention gearbeitet. Eine Fortsetzung derartiger Projekte wird es spätestens im Herbst geben.

Heyne: „Die Unterstützung durch den Förderverein ist angedacht und würde alle Beteiligten sehr freuen.“

sip

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