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Gesellschaftsspiele, die sich um den Heimatort drehen

Hohenhameln Gesellschaftsspiele, die sich um den Heimatort drehen

Stedum-Bekum. Fünf Fahrzeuge, 33 Spielechips, einen Bürgermeister, sechs Straßensperren, 33 Aktionskarten, sechs Spielfiguren und ein Spielplan gehören zum Würfelspiel „Stedumer Nächte sind lang“. Entworfen hat es der Stedumer Bastian Borgelt - so wie viele andere Spiele, die sich um seinen Heimatort und den Landkreis Peine drehen.

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Mit „Stedumer Nächte sind lang“ hat sich Borgelt eine ganz neue Spielidee ausgedacht.

Quelle: Michaela Gebauer

Von Haus aus ist der 30-Jährige Informatiker, zum Spiele-Entwerfen brachte ihn ein Zufall: Man saß zusammen, ein älterer Herr erzählte, dass sich im Gebäude nebenan einst die alte Schule befand. Borgelt konnte es kaum glauben: „Da wohnt man hier jahrelang und weiß so etwas nicht.“ Damit war sein Interesse an der Dorfgeschichte geweckt, und der 30-Jährige sammelte Informationen. Nur was damit tun? „Eine Dorfchronik stellt man sich ins Regal und guckt sie vielleicht nie wieder an.“ So kam er auf die Idee, Geschichte auf spielerische Art wieder erlebbar zu machen.

Das erste Spiel, das so entstand, beruht auf einer Karte von Stedum und dem Grundgedanken, das Dorfleben nachzuspielen: Der Bürgermeister ruft alle Stedumer auf, bei der Organisation mehrerer Feste zu helfen, die zufällig alle auf das gleiche Wochenende fallen. Dabei gibt es jede Menge Aufgaben zu erledigen. Hinzu kommen diverse Aktionskarten - auch sie orientieren sich am wahren Leben. So gibt es etwa die Straßensperrung der B 494, weil der Bauer einmal am Tag seine Kühe über die Straße treiben muss.

Für sein Spiele-Equipment scheut Borgelt keine Kosten und Mühen. Das Spielbrett etwa ließ er auf Lkw-Plane drucken, die für die Hohenhamelner Ortschaften typischen Gebäude ließ er von Designern nachzeichnen, und eine große Hilfe ist sein Großvater, der viel Zubehör aus Holz gefertigt hat.

Bewährt hat sich „Stedumer Nächte sind lang“ bereits, Ortsbewohner haben es ausgiebig getestet und offensichtlich für gut befunden, denn „sie wollten es mir gleich abkaufen“, sagt der 30-Jährige schmunzelnd. Vermarkten will er seine Spiele aber nicht, zu hoch wären die Produktionskosten - obwohl das eine oder andere Spiel auch sicher für die Einwohner des gesamten Landkreises interessant wäre, zum Beispiel das Landkreis-Peine-Quartett.

Alle Stedumer-Bekumer, die Lust haben, die Spiele einmal auszuprobieren, sind am Sonntag, 14. August, zu einem Spielenachmittag ab 15 Uhr in das Mehrzweckgebäude in Stedum eingeladen. Dann nämlich möchte Borgelt die Spiele testen - auch für den Besuch aus der holländischen Partnergemeinde, die ebenfalls Stedum heißt.

mir

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