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Genuss für Augen, Ohren und Gaumen:Helmut Lange stellte seine Weltreise vor

Hohenhameln Genuss für Augen, Ohren und Gaumen:Helmut Lange stellte seine Weltreise vor

Hohenhameln. Helmut Lange ist nicht nur vielen ehemaligen Schülern aus Hohenhameln ein Begriff, der frühere Realschullehrer ist gleichwohl ein Weltenbummler, der gerne über seine Reisen erzählt und die Erfahrungen seiner Touren teilt.

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Weltenbummler Helmut Lange reizte die Augen und Ohren seiner interessierten Gästen bei der Tonbildschau - und beim Pisco-sour-Geschmackstest auch die Gaumen.

Quelle: rb

Zuletzt nahm er die Gäste bei seiner Tonbildschau „Von New Orleans nach Feuerland“ mit auf eine anschauliche Reise von Mexiko über Panama und Chile bis an die Südspitze des südamerikanischen Kontinents.

Es war der zweite Teil der Tonbildschau, dieser besonderen Veranstaltung, bei der Lange auf Einladung des Kulturvereins Hohenhameln in Erinnerungen schwelgte und seinen Besuchern die Gefühle vermittelte, die so eine Reise durch unbekanntes Terrain mit sich bringt - inklusive zahlreichen Anekdoten, die Helmut Lange und seine drei Begleiter zu Hauf erlebt haben, und Geschmackstest des peruanischen Nationalgetränks Pisco.

Dabei erläuterte der ehemalige Lehrer außer dem hochprozentigen, aus Quebranta-Trauben gebrannten Basisgetränk die Zutaten des Pisco sour, nämlich Limettensaft, flüssigen Rohzucker, aufgeschäumtes Eiweiß sowie ein paar Spritzer Amargo-Bitter. Bei der ausgedehnten Kostprobe entwickelte sich eine neugierig-interessierte Gesprächsrunde - und es gab die ein oder andere angefeuchtete Kehle.

Zuvor hatte Lange die Gäste mit auf eine visuelle Reise über den Panama-Kanal genommen, Santiago de Chile wurde passiert und mit einem gemieteten Jeep ging es auf der Magellan-Straße in Richtung Feuerland. Denn was Lange und seine Mitreisenden erlebten, das bekamen natürlich auch die Gäste bei der Tonbildschau via Bild und Ton serviert.

In Feuerland hatten Lange und seine Begleiter einige Tage die Atmosphäre auf dem Landgut Estancia Tepi genossen, bevor ein Hotel am Südrand der Anden oberhalb Ushuaias bezogen wurde - mit Blick auf die ehemalige Strafgefangenen-Stadt. Auch die Extrem-Tour mit dem „Tren del fin del mundo“, der südlichsten Eisenbahn der Welt, gab es bei der Tonbildschau zu sehen. Weiter ging es über Punta Arenas mitsamt Besuch bei den Pazifik-Pinguinen zurück in Richtung Heimat.

Gekennzeichnet war die Tonbildschau nicht nur von beeindruckenden Fotos sondern gleichsam von der dazu inszenierten Musik, die gemeinsam eine fesselnde Einheit bildeten.

Das schönste „Trinkgeld“ erfuhr Lange dann am Ausgang von Besucher Helmut Friedrich. Der ehemalige Hausmeister der Grundschule Hohenhameln bestätigte ihm anerkennend: „Wunderschön! Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ich sei mit Ihnen mitgefahren.“

js

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