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Gemeindeversammlung in Soßmar: Keine Steuer- oder Gebührenerhöhungen

Soßmar Gemeindeversammlung in Soßmar: Keine Steuer- oder Gebührenerhöhungen

Soßmar. Ortsbürger Jürgen Könnecker konnte zahlreiche Gäste bei der Gemeindeversammlung begrüßen, die jetzt in Soßmar stattfand. Mit dabei war auch Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig (SPD), der von Geschehnissen aus der Gemeinde berichtete.

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Zahlreiche interessierte Soßmarer waren zur Gemeindeversammlung gekommen.

Quelle: rb

Den Auftakt machte der Ortsbürgermeister selbst: Bei der Bewertung des Straßenzustandes im Straßenbauprogramm der Gemeinde stehe Soßmar im unteren Mittelfeld. „Nur drei Ortschaften sind in der Bewertung noch schlechter, nämlich Equord, Ohlum und als letzter Stedum“, sagte Könnecker. Laut Ausbauplan werde in zwei Jahren der fußläufigen Verbindungsweg von der Jägerstraße zur Sackstraße Nord ausgebaut. Gleiches gelte für die Verbindung von Jägerstraße zur Sackstraße Süd sowie den Weg von der Sackstraße zur Hagenstraße.

„Auch diese Wege sollen beitragspflichtig grundsaniert werden. Hier sehe ich aber erhebliche Probleme zwischen Kosten und Nutzen.“ Die Kosten dürften nicht auf die Anlieger allein abgewälzt werden, sollten die Wege für die Allgemeinheit erhalten werden. Denn die alten Abkürzungen seien nicht mehr zwingend notwendig. Außerdem berichtete Könnecker, dass die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge neu organisiert und auf die Vereine aufgeteilt wurde: „Es wurden 555,50 Euro gesammelt. Das ist im Gemeindevergleich ein sehr gutes Ergebnis.“

Bürgermeister Lutz Erwig versprach den Zuhörern, dass es in diesem Jahr weder Steuer- noch Gebührenerhöhungen geben werde. Er erinnerte auch an die Überschwemmung, die Soßmar 2013 schwer trafen. Es solle versucht werden, im Rahmen der Flurbereinigung ein ‚Vernässungsgebiet‘ zu schaffen. „Wir müssen sehen, ob wir die Mittel dazu bekommen, um die Fläche aufzukaufen“. Mit Blick auf die sinkenden Geburtenzahlen in der Gemeinde sei es ein Ansatz, die Kita-Gebühren zu senken. „Vom kostenlosen Besuch will ich momentan noch nicht sprechen“, sagte Erwig. Auszuschließen sei es aber nicht. Die Geburtszahlen, sagte Erwig, hängen eng mit der demografischer Entwicklung und dem Erhalt des Schulzentrums zusammen.

rd

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