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Gemeindeversammlung in Ohlum: Schauer ärgert sich über den Landrat

Ohlum Gemeindeversammlung in Ohlum: Schauer ärgert sich über den Landrat

Ohlum. Zahlreiche Besucher kamen jetzt zur Gemeindeversammlung in Ohlum. Themen der Sitzung mit Ortsvorsteher Gerhard Schauer waren unter anderem das ewige Problem des Radweges nach Hohenhameln sowie der Friedhof. Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) berichtete aus der Gemeinde, die stellvertretende Landrätin, Silke Weyberg (CDU), aus der Kreispolitik und über die Fusionsverhandlungen.

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Zahlreiche Besucher kamen zur Gemeindeversammlung in Ohlum.

Quelle: rb

Das Thema des Radweges zwischen Ohlum und Hohenhameln schwelt weiter. Gerhard Schauer, der auch CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat ist, berichtete noch einmal über den Antrag der Christdemokraten im vergangenen Jahr, den Weg aus Mitteln der Gemeinde zu finanzieren. „Das haben wir getan, weil wir der Meinung sind, dass der Kreis nicht mehr in der Lage sein wird, den versprochenen Radweg zu bauen.“ Per Mehrheitsbeschluss waren aber keine Gemeindemittel in den Haushalt eingestellt worden. „Mit der Begründung, man wolle sich nicht in die Aufgaben des Landkreises einmischen“, sagte der Ortsvorsteher. „Daneben wurde mir als Fraktionsvorsitzendem durch die SPD eine unverantwortliche Schuldenpolitik gegenüber der Gemeinde vorgeworfen“, ärgerte sich Schauer.

Zu diesem Thema hätte sich auch Landrat Franz Einhaus (SPD) äußern können - „ich habe ihn gebeten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Leider habe ich bis heute überhaupt keine Antwort bekommen“, so Schauer. „Bürgernähe sieht, finde ich, anders aus.“ Allerdings hatte Erster Kreisrat Henning Heiß sein Kommen zugesagt, hatte einen Tag vor der Versammlung aber krankheitsbedingt absagen müssen.

Auch zum Friedhof in Ohlum sagte der Ortsvorsteher einige Worte: Dessen Gestaltung sei weiter fortgeschritten. „Im Herbst haben wir noch eine Trauerweide im Bereich der Urnengräber gepflanzt.“ Schauer wies außerdem auf die Möglichkeit von Rasengräbern hin. „Der Lageplan kann eingesehen werden.“

js

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