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Gemeinderat: Rossmann, Krippe in Clauen und Triftstraßen-Bauarbeiten kommen

Hohenhameln Gemeinderat: Rossmann, Krippe in Clauen und Triftstraßen-Bauarbeiten kommen

Hohenhameln. Es war eine geschäftige Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend: Die Lokalpolitiker um Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) beschlossen unter anderem die Instandsetzung der Mehrumer Triftstraße und den Krippenbau in Clauen.

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Dieses Bild soll es auf der Triftstraße in Mehrum bald nicht mehr geben. Der Rat beschloss, dort Fahrbahnverengungen bauen zu lassen. Der Verkehr soll dadurch langsamer fließen, das Befahren der Straße für Lastwagen unattraktiver werden.

Quelle: A

Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Erwig gute Nachrichten: Denn der alte Aldi-Markt am Meierkamp ist vermietet. Die Drogeriekette Rossmann hat den Mietvertrag bereits unterzeichnet, sollten die nötigen Umbauarbeiten schnell genehmigt werden, könnte bereits im Oktober dieses Jahres eröffnet werden. Schlechte Nachrichten gab es hingegen in Sachen Verkehr: So habe der Landkreis mitgeteilt, dass die Arbeiten an der B 494 zwischen östlichem Ortsausgang Stedum und der Kreuzung Deutscher Kaiser sowie die Sanierung der B 65 zwischen Mehrum und Schwicheldt noch in diesem Jahr beginnen sollen - der nächste Verkehrsinfarkt droht.

Großes Thema bei der Sitzung war der Anbau einer Krippe in Clauen. „Die Zahlen sagen uns, dass es erforderlich ist“, betonte SPD-Ratsfrau Vera Braatz. „Viele Eltern, die einen Krippenplatz für ihr Kind suchen, müssen abgewiesen werden.“ Die Gesamtbaukosten von 560 000 Euro umfassen außer einem Neubau auch die Modernisierung des bestehenden Gebäudes, etwa beim Brandschutz. Monika Berkhan (Grüne) lobte: „Der Antrag ist nur konsequent. Die Gemeinde will weiter in eine familienfreundliche Infrakstruktur investieren. Wir nehmen viel Geld in die Hand, aber es ist gut investiertes Geld.“ Das befanden auch FDP (Malte Cavalli: „Erst war ich sehr skeptisch, aber der Vortrag des Architekten hat mich überzeugt.“) und CDU (Gerhard Schauer: „Vermutlich kostet es uns nach Abrechnung der Fördergelder nur noch 345 000 Euro. Wir stimmen gerne zu.“). Die Ratsmitglieder stimmten einstimmig für die Krippe.

Mehr Redebedarf gab es wegen der Instandsetzung der Triftstraße in Mehrum. „Die Summe, 450 000 Euro, ist sicher erstmal ein kleiner Schreck“ - aber die Instandsetzung sei bitter nötig, sagte Otto-Heinz Fründt (SPD). Dass die Anwohner keine Gebühren zahlen müssten, sei „keine ‚Lex Mehrum‘. Die Erhebung ist juristisch ausgeschlossen.“

Die CDU sprach sich zwar grundsätzlich für die geplanten Fahrbahnverengungen aus. Aber: „Weniger Querungshilfen zu bauen, würde den Landwirten entgegenkommen“, sagte Uwe Lauenstein. Und: „Im Unterbau bleibt die Straße ja schlecht. Durch die Geschwindigkeitsbegrenzung könnte die Straße länger okay bleiben. Aber es ist eben nur ein ‚Kann‘. Ich habe dabei Bauchschmerzen.“

Trotz der Bedenken stimmte der Rat - vor allem mit Stimmen der SPD - bei sechs Gegenstimmen und drei Enthaltungen für die Bauarbeiten.

js

Mehr zur Ratssitzung lesen Sie in der gedruckten PAZ.

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