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Gemeindefeuerwehr: Neues Werbekonzept

Hohenhameln Gemeindefeuerwehr: Neues Werbekonzept

Hohenhameln. Auf kurze und lange Sicht soll sich einiges tun bei der Werbung von Mitgliedern für die Freiwilligen Feuerwehren. Ein Arbeitskreis der Gemeinde unter Vorsitz des Ratsherrn Jens Böker plant zahlreiche Schritte, mit denen besonders Kinder, Jugendliche, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen und begeistert werden sollen.

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Die Gemeindefeuerwehr geht neue Wege: Frauen und Kinder sollen genauso wie Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund mehr für die Mitarbeit begeistert werden.

Quelle: oh

„Eine Feuerwehr, die nicht über eine gut aufgestellte Jugendfeuerwehr und eine ebenso erfolgreiche Kinderfeuerwehr verfügt, wird es in Zukunft schwer haben“, ist Arbeitskreis-Vorsitzender Böker überzeugt. Der Politiker ist selbst Berufsfeuerwehrmann und aktiv bei der Kreisfeuerwehr-Bereitschaft Peine-West. Doch nicht nur der Nachwuchs soll geworben werden, auch Frauen und Migranten anzusprechen, zu begeistern und zu integrieren sei eine wichtige Aufgabe.

In den neun Ortsfeuerwehren sind derzeit knapp 400 Kameraden aktiv, die Jugendwehren haben 50 Mitglieder, die Kinderfeuerwehr in Mehrum, die einzige ihrer Art in der Gemeinde, etwa 25 Mitglieder.

Unter dem Leitsatz „Sicherstellung der personellen Leistungsfähigkeit“ haben sich die Arbeitskreismitglieder, zu denen Vertreter des Gemeinderates sowie der Gemeindefeuerwehr gehören, einiges einfallen lassen. „

Als erstes planen wir das Verschicken von Postkarten“ - die gehen hauptsächlich an Kinder, Jugendliche, Frauen und Hohenhamelner mit Migrationshintergrund. Damit soll neugierig gemacht werden auf die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr, es werden erste Informationen gegeben und die Hemmschwellen gesenkt. „Was zurückkommt, sortieren wir und ordnen es den Ortschaften zu“, so Böker.

Jedes Interesse werde berücksichtigt. Aus dieser Erhebung könnten dann auch weitere Entscheidungen erwachsen: „Wenn viele Kinder aus einer Ortschaft sich melden, in der es keine Kinderfeuerwehr gibt, könnte man zum Beispiel überlegen, dort eine zu gründen“, so Böker.

Darüber hinaus sind weitere Ideen im Arbeitskreis entstanden: etwa mit großen Postern oder auf Bussen zu werben, oder die Feuerwehrhäuser zu kennzeichnen: „Auf Schildern könnte man lesen, wer Ortsbrandmeister ist und wie man jemanden erreicht.“

Ein weiterer Ansatz: „Wir können uns auch vorstellen, Neubürger mit einem kleinen Geschenk wie zum Beispiel einem Rauchmelder bei uns zu begrüßen.“

Jetzt gilt es nur noch, die vielen guten Ideen nach und nach auch in die Tat umzusetzen.

js

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