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Gemeinde hat 375 ausgebildete Feuerwehrleute

Hohenhameln Gemeinde hat 375 ausgebildete Feuerwehrleute

Hohenhameln. Bergen, Retten, Löschen, Schützen: Das sind die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr. Aber kann das denn jeder so einfach, der sich gesellschaftlich engagieren möchte? „Nein,“ sagt Norbert Frank, Ausbildungsleiter der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Hohenhameln.

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Auch das sichere Aufstellen der Leiter und die Vorbereitung der Leinen und des C-Schlauches muss beherrscht werden.

Quelle: Foto: Feuerwehr Hohenhameln

„Die Anforderungen an die Einsatzkräfte und die Gefährdungspotenziale verändern sich ständig. Dem müssen sich die Führung und die Einsatzkräfte stellen,“ so der frühere Equorder Ortsbrandmeister. Eine optimale Ausbildung bilde dafür die Voraussetzung. Zurzeit hat die Gemeinde Hohenhameln 375 ausgebildete Feuerwehrleute.

Alle Einsatzkräfte absolvieren Lehrgänge, deren Lernziele aufeinander aufbauen. Nach dem Abschluss eines acht-doppelstündigen Erste-Hilfe-Lehrgangs werden den neu eingetretenen Mitgliedern in 65 Stunden grundlegende Tätigkeiten im Lösch- und Hilfseinsatz in Theorie und Praxis vermittelt. Darauf aufbauend, in der sogenannten Truppmann 2-Ausbildung, werden in weiteren 80 Stunden die Themen dann vertieft.

„Wenn wir das Fundament geschaffen haben, dann geht es an die Spezialausbildung“, erläutert Frank. Dazu gehören Sprechfunker-Lehrgänge, Schulungen für Atemschutzgeräteträger, oder auch ein Kettensägenschein. Für gefährliche Arbeiten sind teilweise umfangreiche Ausbildungen erforderlich. Auch der Gesetzgeber gibt den Einsatzkräften klare Vorgaben. Daher wird in diesem Jahr der Fokus noch einmal auf den Feuerwehrführerschein gelegt. Die heute gängige Fahrerlaubnis der Klasse B berechtigt nicht zum Führen moderner Feuerwehrfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 Tonnen.

Auch diese Führerscheinausbildung organisiert die Freiwillige Feuerwehr in Eigenregie und schont so die kommunale Kasse. Als Ausbilder dafür konnte Wolfgang Lemke, selbst Fahrlehrer und aktiver Feuerwehrmann, gewonnen werden. „Ich habe in Bezug auf die Ausbildung einen deutlich höheren Anspruch, als der Gesetzgeber fordert. Jeder muss mit mir mindestens drei Stunden fahren, bevor er zur 45-minütigen Prüfungsfahrt zugelassen wird. Fahrzeuge mit 7,5 Tonnen, integriertem 2000 Liter Wassertank und leistungsstarken Motoren müssen beherrscht werden“, erläutert Lemke.

„Genauso wichtig wie die Sicherheit der Bürger ist die Sicherheit unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Sie gefährden unter Umständen bei Einsätzen für andere ihre eigene Gesundheit. Wir haben die Pflicht, sie mit bestmöglicher Ausbildung und der Bereitstellung bester Ausrüstung zu schützen“, betont Hohenhamelns Gemeindebrandmeister Günther Becker.

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