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Gemeinde braucht neue Kita - aber wo soll sie hin?

Hohenhameln Gemeinde braucht neue Kita - aber wo soll sie hin?

Hohenhameln. Bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Sozialwesen, Jugendarbeit, Sport und Kultur war das Interesse seitens der Einwohner groß, ging es doch unter anderem um den Standort für eine neue Kindertagesstätte.

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Die Mehrumer bringen ein Gelände südlich des Schwimmbads als Standort für eine Kita ins Gespräch. Auch im Ausschuss waren sie präsent.

Quelle: Kerstin Wosnitza

Architekt Michael Aselmeier aus Hildesheim war angereist, um den Plan der Bedarfsentwicklung der Kita- und Krippenplätze und eines denkbaren Gebäudes vorzustellen und stieß dabei auf reges Interesse. Die Entwicklung zeigt, dass die Einrichtung je einer weiteren Kindergarten- und Krippengruppe unausweichlich ist.

Die Betrachtung der gegebenen Standorte in der Gemeinde zeigt, dass alle bestehenden Kita-Gebäude für eine Erweiterung nicht in Frage kommen, lediglich in Equord lassen die Gegebenheiten eine Ausweitung mit relativ geringem Aufwand um eine Gruppe zu. Dieses reicht jedoch längerfristig nicht aus.

Gegen einen Neubau auf der Wiese hinter der Grundschule in Hohenhameln sprach sich die Elternschaft der Grundschüler aus. Thomas Heinzelmann vom Schulvorstand und Sven Meyer vom Schulelternrat sehen eine Einrichtung dort kritisch. „Die Kinder der Eingangsstufe hören die spielenden Kinder der Kita, während sie sich auf das Lernen konzentrieren sollen“, hieß es.

Zudem sei bereits jetzt die Parkplatzsituation vor der Schule zu den Stoßzeiten sehr bedenklich, eine zusätzliche Einrichtung in der Nähe würde die Situation noch weiter verschärfen.

Des Weiteren fordern Eltern aus Mehrum, ihren Ort als zweitgrößten der Gemeinde mit entsprechenden Kinderzahlen als Standort für den Neubau in Betracht zu ziehen.

Während die CDU für den Standort Hohenhameln plädiert, kam von der SPD der Hinweis darauf, dass die energetische Versorgung in Mehrum durch das Kraftwerk gegeben sei. FDP und Grüne sehen für Hohenhameln keine Chance. Geeinigt wurde sich darauf, dem Rat die Empfehlung zu geben, weitere Standorte, insbesondere Mehrum, erneut prüfen zu lassen.

Weiterer Punkt auf der Tagesordnung war unter anderem die rückläufige Nutzung des gemeindeeigenen Busses. Es wurde empfohlen, den Bus in der bestehenden Form ein weiteres Jahr zu betreiben.

Von Antje Ehlers

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