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Für Feld und Flur werden noch Mitarbeiter gesucht

Hämelerwald Für Feld und Flur werden noch Mitarbeiter gesucht

Hämelerwald. Auf Gut Adolphshof sind zwölf Arbeitsplätze für behinderte Menschen geschaffen worden. In der neuen Werkstattgruppe für Land- und Forstwirtschaft arbeiten bereits vier Frauen und Männer zwischen 20 und 35 Jahren, es sollen aber noch mehr werden.

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Misten gemeinsam den Schweinestall aus (von links): Ann-Kathrin Gebhardt, Marcel Natuschka, der angehende Heilerziehungspfleger Nema Winfield, Maik Oppermann und André Stöck. Die Ferkel müssen so lange draußen bleiben.

Quelle: sz

Derzeit werden in der Sozialtherapie auf dem Adolphshof in vier Wohngruppen 43 Menschen mit Behinderungen betreut. Sie arbeiten nach ihren Fähigkeiten und Interessen in der Tischlerei, der Gärtnerei und der Kunst-Werkstatt. Zwei weitere Mitarbeiter kommen von außerhalb zur Arbeit.

„Aber immer wieder haben uns einige gesagt, sie würden gern auf Dauer mit den Tieren arbeiten, die sie jeden Tag hier erleben“, erklärt Frank Fischer, der die neue Land- und Forstwirtschaftsgruppe leitet. „Auch Eltern äußerten immer wieder entsprechende Wünsche“, ergänzt Werkstattleiter Wolfgang Schulz aus der Geschäftsführung.

Die Planungsphase dauerte dann noch zwei Jahre. „Man kann nicht Menschen, die betreut werden, einfach so in der Landwirtschaft arbeiten lassen“, betont Frank Limpinsel von der Betriebsgemeinschaft Adolphshof. „Es muss jemand da sein, der sie anleitet und den Fortgang der Arbeit begleitet.“

Erste Erfahrungen in ihrem neuen Job haben Ann-Kathrin Gebhardt, Marcel Natuschka, Maik Oppermann und André Stöck bereits seit September gesammelt. Sie misten den Ferkelstall aus und treiben die Kühe von der Weide. Mit dabei ist der Landwirt und angehende Heilerziehungspfleger Nema Winfield.

„Es geht nicht um Beschäftigungstherapie, sondern um echte Arbeitplätze“, betont Reinhard Kindt vom Vorstand der Landbau-Forschungsgesellschaft. Zu tun gibt es reichlich auf dem Gutshof, auf dem derzeit 90 Menschen leben und 120 Menschen arbeiten. Zu den landwirtschaftlichen Arbeiten wird bald auch noch Beschaffung von Brennmaterial für die geplante Holzheizung hinzukommen.

sz

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