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Flüchtlinge: Rat berät über Bau von Unterkünften

Hohenhameln Flüchtlinge: Rat berät über Bau von Unterkünften

Hohenhameln. Immer mehr Flüchtlinge werden der Gemeinde Hohenhameln zur Unterbringung zugewiesen. Nun muss der Rat reagieren. In dessen Sitzung am Donnerstag, 10. Dezember, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses werden Alternativen geprüft - vor allem Neubauten scheinen attraktiv.

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Die Verwaltung in Hohenhameln rechnet damit, bis Ende 2016 bis zu 320 Flüchtlinge unterbringen zu müssen.

Quelle: A

Insgesamt 1,5 Millionen Euro sind in den Haushaltsentwurf für 2016 für diesen Zweck eingestellt worden. „Wir haben diese Summe vorsichtshalber eingeplant, da wir eventuell etwas kaufen müssen“, erklärt Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig (SPD). „Es hat natürlich seinen Charme, wenn man das Geld in etwas Eigenes investiert. Dann hätten wir ein Vermögenswachstum zu verzeichnen.“

Deshalb bevorzuge die Verwaltung den Neubau geeigneter Objekte - vorrangig auf gemeindeeigener Flächen. „Selbst wenn die Anmietung weiterer privater Wohnungen gelingt, wird die Kapazität bis Ende 2016 nicht reichen“, erklärt Erwig den Vorstoß. „Weitere Unterbringungsmöglichkeiten müssen geschaffen werden. Dazu gibt es grundsätzlich zwei Alternativen.“

Zum einen lägen der Verwaltung „verschiedene Angebote vor, die teils mit hohem baulichen und finanziellen Aufwand umgebaut und hergerichtet werden müssen“, so Erwig. „Bei dem einen Objekt handelt es sich um eine Gewerbehalle, doch das scheitert schlicht am Preis. Das andere Objekt liegt im Kernort, ist aber von der Nachrüstung brandschutzrechtlicher Anforderungen abhängig.“ Für beide Alternativen würden regelmäßig Mietkosten anfallen, die sich aber in einem gewissen Rahmen über die Unterkunftskostener-stattung des Landkreises refinanzieren lassen könnten. Ein Kostenrisiko besteht, wenn verfügbare Plätze nicht belegt sind.

Favorisiert werden deshalb Neubauten auf gemeindeeigenen Flächen. Dabei handelt es sich um Grundstücke in Clauen (Peiner Landstraße 28a), Mehrum (Am Dorfe) und Hohenhameln (Meierkamp 7). An allen drei Standorten sollen kleinere Einheiten für maximal 50 Personen entstehen, zudem sei eine Folgenutzung (seniorengerechtes Wohnen) wichtig. „Ich bin nicht sicher, wie die Politik entscheidet“, sagt Erwig. „Es wird eine spannende Ratssitzung.“

ju

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