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Flohmarktstände für die Flüchtlingshilfe

Hohenhameln Flohmarktstände für die Flüchtlingshilfe

Hohenhameln. Reger Betrieb herrschte am Sonntag auf den Straßen und Fußwegen in Hohenhameln. Bunte Luftballons wiesen den Bummelnden den Weg zu zahlreichen Ständen mit Trödel und Nützlichem. Neben dem Garagenflohmarkt war zeitgleich auf dem Aldi-Parkplatz sozialer Flohmarkt.

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Die Schüler der Klasse 10c der Realschule Hohenhameln verkauften beim Garagenflohmarkt für den guten Zweck: Der Erlös geht an die Flüchtlingshilfe.

Quelle: nic

Überall im Ort lockten außerdem kulinarische Köstlichkeiten - von Eintöpfen aus der Gulaschkanone über Kuchen bis hin zu Braunkohlgerichten.

Etwas ganz Besonderes hatten sich die Schüler der Klasse 10c der Realschule einfallen lassen. Gemeinsam mit Lehrerin Kerstin Janke hatte sie vor den Sommerferien das Thema Heimat im Unterricht bewegt. „Da haben wir die Idee gehabt, einen Flohmarkt für die Flüchtlingshilfe zu organisieren, Werbung für Stände gemacht und Spenden eingesammelt, die wir selbst verkaufen“, erklärt Melissa Suppick. Zudem verkauften die 15 Schüler Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Der Erlös geht an die Fahrradwerkstatt, in der Räder von Flüchtlingen repariert und dann wiederum Flüchtlingen zur Verfügung gestellt werden.

„Wir hatten vier bis fünf Autoladungen an Spenden und konnten so richtig viele eigene Stände bestücken“, freut sich die Zehntklässlerin.

Lob gab es von der Lehrerin, die die Idee zum Projekt von Anfang an unterstützte und stolz auf die Leistung der Schüler ist.

Aber auch andere Anbieter hatten die Chance genutzt, für drei Euro Standgebühr in der Mensa der Realschule zu verkaufen. Unter ihnen waren Roswitha und Christina Köhler aus Algermissen, die ebenfalls für den guten Zweck unterwegs waren. „Wir sind vom Verein San Gabriel und seit zwölf Jahren jedes Wochenende auf Flohmärkten unterwegs. Der Erlös geht an Projekte in Bolivien“, berichten die beiden.

Dort wird ein Waisenhaus unterstützt, in dem 70 indianische Mädchen leben. Außerdem gibt es in La Paz eine Mutter-Kind-Gruppe, in der Frauen eine Schulausbildung sowie eine anschließende Berufsausbildung ermöglicht wird. „In Bolivien braucht ein Kind nur einen Euro pro Tag, um zu leben, sich zu ernähren, zur Schule zu gehen und medizinisch versorgt zu sein. Man kann mit wenig Geld viel bewirken“, bekräftigt Roswitha Köhler.

nic

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