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Finnland-Besuch: 30 Jahre Schüleraustausch

Hohenhameln Finnland-Besuch: 30 Jahre Schüleraustausch

Hohenhameln. 30 Jahre lang pflegten die Gymnasien im mittelfinnischen Hankasalmi und Konnevesi mit der Realschule Hohenhameln eine besondere Partnerschaft. Fünf Jahre nach dem vorläufigen Ende der gegenseitigen Besuche kam es zu einem deutsch-finnischen Wiedersehen der Organisatoren, Helmut Lange aus Hohenhameln und Mirja Karjalainen aus Hankasalm. Zeit für einen lebhaften Gedankenaustausch mit unzähligen Erinnerungen.

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Von Clauen bis Rosenthal und von Mehrum bis Adenstedt erstreckt sich der Einzugsbereich der Realschule, in dem sich von 1981 bis 2010 etwa 250 Familien am deutsch-finnischen Schüleraustausch beteiligten. „Insgesamt“, so Lange zur PAZ, „nahmen an dieser segensreichen Jugendbegegnung exakt 298 Austauschpaare teil, wobei viele Familien durch Geschwister an der Realschule gleich mehrfach Gäste aus Mittelfinnland hatten.“

Nach Auslauf dieses 30-jährigen Projekts kam es jetzt zum Wiedersehen: Mirja Karjalainen besuchte mit ihrem Mann Teuvo den inzwischen pensionierten Realschullehrer Lange für vier Tage in seinem Haus neben dem Schulgelände. Es waren vor allem die wiederkehrenden Schwerpunkte bei den gegenseitigen Besuchen: Hier der gemeinsame Familientag bei der Segelfliegergruppe Bad Salzdetfurth, der Besuch der Harzer Tropfsteinhöhlen und die manchmal turbulente Fahrradrallye durch die Hohenhamelner Feldmark in gemischten Vierergruppen, wobei die Aufgaben wechselseitig in deutscher, finnischer oder englischer Sprache formuliert waren.

In Finnland gab es im Programm neben einer Ruderrallye eine Besichtigung der Papierfabrik in Äänekoski, den Tagesausflug nach Helsinki sowie die musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste. Ansonsten waren auf beiden Seiten die Rathaus-Empfänge durch die Bürgermeister willkommen und die Teilnahme am Unterricht im Gastland obligatorisch.

Beim Treffen mit dem finnischen Ehepaar kamen „von nebenan“ auch die beiden Begleiterinnen der Austauschfahrten hinzu, die Realschullehrerinnen Alexandra Hunger und Meike Ugando-Klar. Auch hier war die Freude über das Wiedersehen riesengroß, was alle Fünf mit einem Glas Sekt (unter der finnischen Flagge) gebührend feierten.

„Es ist toll, dass nicht nur die damaligen Austauschleiter sich besuchen - übrigens zweimal auch schon in Finnland - sondern sich jährlich etwa sechs Austauschpaare als Ehemalige in den früheren Gastfamilien wiedertreffen und die internationalen Kontakte freundschaftlich pflegen“, freut Lange sich über die ausgeprägte Nachhaltigkeit „seines“ Projektes, in dem alle deutschen Schüler in zehn Doppelstunden auch einige Grundlagen der finnischen Sprache lernten.

Und schmunzelnd fügt er hinzu: „Die nachhaltigste Auswirkung des Schüleraustausches stellt unser finnischer Schwiegersohn aus Konnevesi dar, aus dessen Ehe mit unserer Tochter ein inzwischen sechsjähriges Zwillingspaar hervorgegangen ist, das natürlich zweisprachig aufwächst.“

hl

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