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Finanzlage der Vereine entspannt sich

Hohenhameln Finanzlage der Vereine entspannt sich

Hohenhameln. Steigende Preise für Strom und Gas machen auch den Vereinen zu schaffen, die Sporthäuser oder Schützenheime haben. Jetzt hat der Rat der Gemeinde Hohenhameln die Zuschüsse zu den sogenannten Bewirtschaftungskosten erstmals seit fünf Jahren nach oben korrigiert. "Damit sind wir erst mal zufrieden", sagt Ekhard Wenzel, der Vorsitzende der Sport-AG. Aber die Ausgaben werden weiter steigen.

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Sporthaus des TSV Hohenhameln: Die Bewirtschaftung kostet mehr als 10 000 Euro im Jahr.

Quelle: sur

Mehr als 60000 Euro haben die Hohenhamelner Vereine im vergangenen Jahr ausgegeben, um ihre Vereinsheime zu bewirtschaften - für Heizkosten, Strom und Wasser, aber auch für Versicherungen und Straßenreinigung. Spitzenreiter bei den Kosten ist der Reitverein, der mehr als 12000 Euro ausgab, dicht gefolgt vom TSV Hohenhameln und dem SV Herta Equord.

Zwar zahlt die Gemeinde Hohenhameln eine stattliche Summe zu den Bewirtschaftungskosten dazu. Allerdings waren diese Zuschüsse seit fünf Jahren nicht erhöht worden - obwohl die Ausgaben der Vereine seitdem um fast 20 Prozent gestiegen sind.

In diesem Jahr wird sich die Finanzlage der Vereine erstmals wieder entspannen. Der Rat hat beschlossen, 2012 und 2013 jeweils etwa 31000 an Zuschüssen zu zahlen statt wie bisher rund 25000 Euro. „Damit sind wir erst einmal zufrieden“, sagt Ekhard Wenzel. „Das war das einzig vernünftige, die Vereine so zu unterstützen.“ Wenzel ist der Vorsitzende der Sport-AG, einer Interessenvertretung der Vereine, mit der die Ratspolitiker spätestens 2014 neu über die Zuschüsse verhandeln wollen. Wenzel wäre es am liebsten, wenn die Gemeinde dauerhaft die Hälfte der Kosten tragen würde - schließlich ist abzusehen, dass sie weiter steigen werden. „Dieses Jahr kommt ja noch die neue Regenwassergebühr dazu“, sagt Wenzel. „Wir rechnen für 2012 mit Ausgaben von mindestens 70000 Euro.“

Sich dieses Geld über höhere Beiträge von den Mitgliedern zu holen, hält Wenzel nicht für sinnvoll: „Wenn man die Beiträge erhöht, muss man überlegen, wie viele Mitglieder man verlieren will“, sagt er. Und weniger zahlende Mitglieder bedeuteten weniger Einnahmen.

sur

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