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Feuerwehren finden immer schwerer Führungskräfte

Hohenhameln / Harber Feuerwehren finden immer schwerer Führungskräfte

Harber. Um die überregionale Zusammenarbeit sowie die Findung von Führungskräften ging es nun bei einem Treffen zahlreicher Feuerwehr-Führungskräfte aus der Region Hannover und den Landkreisen Peine und Hildesheim in Harber.

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Brandeinsatz von Feuerwehrleuten. Leider fehlen inzwischen oft Führungskräfte, beklagt der Arbeitskreis, der sich jetzt in Harber traf.

Quelle: Archiv

Die Initiatoren des Arbeitskreises, Hohenhamelns Gemeindebrandmeister Günther Becker und sein Stellvertreter Ernst Ebeling, konnten auch den Landesbranddirektor Jörg Schallhorn und den Präsidenten des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips, unter den Gästen begrüßen.

Becker verdeutlichte die Notwendigkeit der überregionalen Zusammenarbeit. Als Beispiel dafür führte er den Großbrand in der Zuckerfabrik Clauen im Jahr 2008 an, bei dem in kürzester Zeit mehr als 100 Einsatzkräfte aus der Region Hannover und den Landkreisen Hildesheim und Peine mobilisiert wurden, um den Brand in den Griff zu bekommen.

Der Schwerpunkt der abendlichen Diskussion lag auf der Findung von Führungskräften im Ehrenamt. Die Kommunen als Träger der Freiwilligen Feuerwehren, Versicherer, Politiker und auch die Feuerwehr selbst hätten hier in der Vergangenheit die Latte immer höher gelegt, sodass kaum noch jemand bereit sei, diese zu überspringen. Beruf und Ehrenamt lasse sich nur noch schwer miteinander vereinbaren. In einigen Bundesländern würden in Kommunen vergleichbarer Größe bereits hauptamtliche Kräfte eingesetzt, obwohl es dort keine Berufsfeuerwehr gebe. „In diesem Zusammenhang erwarten die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren die aktive Unterstützung der öffentlichen Hand für das Ehrenamt“, so das Fazit.

Die Einführung des Digitalfunks war ein weiteres Thema. Einen deutlich verbesserten Funkempfang konnten alle bestätigen. „Die neue Funktechnik wird künftig maßgeblich die Einsatztaktik bestimmen“, so Landesbranddirektor Jörg Schallhorn. Positiv bewertet wurde auch die Einführung der Brandschutzbedarfsplanung.

mir

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