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Feuerwehr übte in Clauen für den Ernstfall

Clauen Feuerwehr übte in Clauen für den Ernstfall

Clauen. Um im Ernstfall schnell reagieren zu können, ist für die Feuerwehr eine gute Vorbereitung besonders wichtig. Dazu gehört auch, sich immer weiterzubilden und zu informieren.

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Die Einsatzkräfte erfuhren auch mehr über die unterirdischen Tanks.

Quelle: Söhlke

In Clauen schauten sich Nachwuchsfeuerwehrleute im Rahmen der „Truppmannausbildung Teil 2“ nun das Gelände der Firma Deppe an, um sich mit dem Gelände vertraut zu machen.

„Es ist ein großer Vorteil, nicht erst im Ernstfall zum ersten Mal mit den Örtlichkeiten konfrontiert zu werden“, sagte Dennis Söhlke, Sprecher der Gemeindefeuerwehr Hohenhameln. Daher schauen sich die Feuerwehren regelmäßig Betriebe in ihrem Gebiet an, um im Einsatzfall effektiv arbeiten zu können. Deshalb nahm eine Feuerwehr-Abordnung nun das Hauptgelände der Firma Deppe in Clauen in Augenschein. Dort ist der Hauptumschlagplatz der Firma in Sachen Heizöl und Diesel.

Die Feuerwehrleute in spe waren im Rahmen der Truppmannausbildung, einem Teil der Grundausbildung, bei Deppe zu Gast und nahmen das Gelände genau in Augenschein. Hauptaugenmerk lag auf den Löschwasserentnahmestellen. Das Wasser können die Feuerwehrleute bei Deppe im Brandfall aus einem Löschwasserteich sowie einem Brunnen entnehmen.

Auch über die riesigen unterirdischen Öl- und Diesel-Tanks auf dem Firmengelände erfuhren die Feuerwehrleute mehr von Georg König, der bei Deppe Fuhrparkleiter und Gefahrgutbeauftragter ist. Außerdem gab es an einem der 40-Tonner des Unternehmens eine praktische Vorführung. Denn die Laster sind mit Batterietrennschalter ausgestattet. Die sorgen dafür, den Stromkreis des Fahrzeugs zwischen Batterie und Anlasser sowie anderen Verbrauchern zu unterbrechen. „Auf diese Weise wird eine wirksame Sicherheit gegen Brandgefahr bei Unfällen erreicht“, berichtet Feuerwehrsprecher Söhlke. Firmen-Mitarbeiter König ging derweil auch auf den Aufbau des Fahrzeugs samt Anhänger und die Problematik von Restgasen in leeren Anhängern ein. Während des gut zwei Stunden langen Aufenthalts stellten die Feuerwehrkräfte viele Fragen rund um den Betrieb. Zu Ernstfällen sei es noch nicht gekommen, berichtete König: „Bisher hatten wir nur einen Blitzeinschlag in der Benzinanlage. Bei dem ging, Gott sei Dank, nur ein Drucker im Büro kaputt.“

Das Fazit fiel auf beiden Seiten positiv aus. „Uns ist der Kontakt zu den örtlichen Feuerwehren wichtig“, betonte König. Lob gab es auch von Clauens Ortsbrandmeister Dietmar Eckert, der den Besuch organisiert hatte. „Die Kooperation zwischen Firma Deppe und der Feuerwehr klappt hervorragend. Nur wer gut zusammen arbeitet, kann Schlimmes verhindern.“

js

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