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Feuerwehr übte Umgang mit Sicherheitsglas

Hohenhameln Feuerwehr übte Umgang mit Sicherheitsglas

Der Fachzug Personalreserve der Kreisfeuerwehrbereitschaft Peine West besuchte kürzlich einen glasverarbeitenden Industriebetrieb in Hildesheim. Nach einer Werkbesichtigung ging es um Sicherheitsglasscheiben, mit denen bei einer Unfallrettung umgegangen werden muss.

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In eine Sicherheitsscheibe musste mit der Öffnung von der Größe eines „Mannlochs“ versehen werden.

Hohenhameln.  Neben Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) wurde auch Verbundsicherheitsglas (VSG) betrachtet, das zum Beispiel in Zügen, Schiffen und Flugzeugen verbaut wird. Dabei wurde auf einige Besonderheiten hingewiesen, damit am Einsatzort schnellstmöglich gearbeitet und niemand gefährdet wird.

Das Glasmanagement an Einscheiben-Sicherheitsglas im Feuerwehreinsatz wurde kurz erläutert. Im Vergleich zu Verbundglasscheiben besteht Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) aus nur einer Scheibe. Diese ist nicht durch zum Beispiel eine Folie verklebt und kann daher in kleine Einzelteile zersplittern. Durch die spezielle Herstellungsweise entstehen bei einem Bruch nur kleine Splitter ohne scharfe Kanten. Solches Glas wird vor allem in der Automobilbranche eingesetzt.

Nach der Theorie bestand für die Einsatzkräfte die Möglichkeit, mit den Gerätschaften der Feuerwehr an diversen Glasscheiben zu üben.

Beim „Feuerwehr-Glasmanagement“ gibt es einiges zu beachten: Zusätzlich zum verwendeten Visier wird eine Schutzbrille getragen. Eine Staubschutzmaske schützt vor dem entstehenden Glasstaub beim Sägen von VSG zu schützen. Außerdem sollte der Kragen der Einsatzjacke komplett geschlossen sein, um den Hals vor den scharfen Kanten und entstehenden Glassplittern zu schützen.

Eine besondere Herausforderung stellte es dar, eine Sicherheitsscheibe sowie eine begehbare Scheibe mit Größen von etwa zwei mal zweieinhalb Metern mit einer Öffnung von der Größe eines „Mannlochs“ zu versehen. „Eine Scheibe, die sonst bei Banken oder Juwelieren verbaut wird, brachte einige Kameraden zum Schwitzen“, berichtet Zugführer Jens Böker. Aber mit 630 bar Öldruck für die hydraulische Rettungsschere wurde diese Herausforderung gemeistert. Andreas Bock, Ortsbrandmeister aus Clauen, hatte die Übung an seiner Arbeitsstätte ermöglicht.
 

Von Kerstin Wosnitza

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