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Feuerwehr Mehrum soll geländegängiges Fahrzeug bekommen

Hohenhameln Feuerwehr Mehrum soll geländegängiges Fahrzeug bekommen

Hohenhameln. Ein nagelneues Feuerwehrauto mit Allrad-Antrieb und viel Stauraum soll die Feuerwehr Mehrum bekommen. Das hat der Feuerschutz-Ausschuss der Gemeinde Hohenhameln am Montagabend empfohlen - nach einer langen Diskussion über den Preis, denn das Fahrzeug wird etwas teurer als geplant.

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Mehrums neues Feuerwehrauto wird voraussichtlich ein Löschgruppenfahrzeug HLF 10 mit Mercedes-Fahrgestell und Allrad-Antrieb.

Quelle: Foto: Albert Ziegler GmbH & Co. KG

Laut Mehrums Ortsbrandmeister Marcus Schäfer hat es allerdings die bestmögliche technische Ausstattung, die für den Preis zu haben war. Er und Ordnungsamtsleiter Rolf Bettels haben 21 Feuerwehrfahrzeuge verglichen - „und dieses stand ganz oben auf dem Zettel“, so Schäfer. Mit der Empfehlung des Ausschusses ist er deshalb „absolut zufrieden“.

Die Politiker haben sich die Empfehlung aber nicht leicht gemacht, schon vor der Sitzung gab es lange Diskussionen. Fast 190000 Euro soll das Löschgruppenfahrzeug HLF 10 kosten, im Haushalt sind eigentlich nur 180000 Euro eingeplant. Deshalb soll nun der Förderverein der Feuerwehr Mehrum 5200 Euro beisteuern - das entspricht dem Aufpreis für den Allrad-Antrieb. Die restlichen 4000 Euro sind laut Bettels „durch Einsparungen an anderer Stelle“ überplanmäßig im Haushalt vorhanden, ein Nachtragshaushalt ist nicht nötig.

„In Ordnung“ findet Ausschussmitglied Otto-Heinz Fründt (SPD) die höheren Kosten - „wir können ja nicht einfach einen Reifen weglassen.“ „Sparen kann man an anderer Stelle“, bekräftigte auch Jens Böker (ebenfalls SPD). Der Allrad-Antrieb sei wichtig für die Mehrumer Feuerwehr: „Sonst kann man nicht mal in die Sandkuhle fahren, sonst fährt man sich fest. Die Feuerwehr braucht vernünftiges Handwerkszeug.“

In der CDU gab es dagegen Zähneknirschen über den hohen Preis: Um Geld zu sparen, hätte man auch ein gebrauchtes Fahrgestell verwenden können, lautete einer der Vorschläge. Laut Schäfer gibt es aber nur ein Unternehmen, das Feuerwehrautos mit gebrauchten Fahrgestellen baut: „Und bei dieser Firma ist uns der Aufbau zu unflexibel.“ Das Fahrzeug, das Schäfer bevorzugt, stammt von der Firma Ziegler. Ob es tatsächlich bestellt wird, entscheidet nächste Woche der Gemeinderat. Sollte er grünes Licht geben, müssen sich die Mehrumer trotzdem noch bis 2014 gedulden - die Lieferzeit beträgt laut Bettels zehn bis zwölf Monate. Das derzeitige Fahrzeug der Mehrumer Ortswehr feiert bis dahin sein 30-jähriges „Dienstjubiläum“.

sur

Der Gemeinderat tagt am Donnerstag, 18. April, ab 18 Uhr im Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich.

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