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Feuerwehr: Mehr Einsätze, weniger Mitglieder

Hohenhameln Feuerwehr: Mehr Einsätze, weniger Mitglieder

Hohenhameln. Mit genau 64 Einsätzen hatten es die Feuerwehren im vergangenen Jahr zu tun - das sind sieben Einsätze mehr als 2014, wie Hohenhamelns Gemeindebrandmeister Günther Becker im Gespräch mit der PAZ sagt. „Nichtsdestotrotz war es ein gutes Feuerwehrjahr“, resümiert er.

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Schlaglicht des vergangenen Feuerwehrjahres: Gas-Alarm in Clauen.

Quelle: oh (Archiv)

Weniger erfreulich ist hingegen die rückläufige Mitgliederzahl der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Hohenhameln. Zurzeit gibt es 374 Mitglieder, im vergangenen Jahr waren es noch 381. „Ich habe aber keine Bedenken - das ist eine minimale Schwankung“, so der Gemeindebrandmeister. Allerdings habe man vorsorglich im Dezember vergangenen Jahres rund 1000 Einladungskarten an alle 16- bis 40-Jährigen aus der Gemeinde verschickt, um bei einem spaßigen Feuerwehrnachmittag Interesse an der Arbeit der Wehr zu wecken.

Und der Eintritt in die Feuerwehr dürfte diesmal auch zahlreiche Fahrzeugfans reizen, denn die Ortswehren Stedum und Mehrum haben im vergangenen Jahr zwei nagelneue Wagen erhalten. Die Einsatzkräfte aus Mehrum können auf einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) blicken - und die Feuerwehrleute aus Stedum haben ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) bekommen.

Besonders zeitintensiv war im vergangenen Jahr die Stationsausbildung. „Die Ortswehren mussten jeweils drei Stationen in jeweils drei Stunden durchlaufen - mit Pausen ergab das etwa einen 12-Stunden-Tag“, erinnert sich Becker und fügt stolz hinzu: „Die Aktion wurde aber von allen Teilnehmern sehr gut angenommen.“

Schwierig und nervenzehrend war hingegen der tatsächliche Einsatz, als die Leitstelle meldete, dass eine Person damit drohte, von einem Strommasten zu springen. Schnell wurden Polizei, Notarzt, Rettungsdienst und Seelsorger hinzu gerufen. „Und dann die Erlösung vor Ort: Die betreffende Person war laut Polizei wieder aufgetaucht und stand nicht auf dem Strommasten“, so Becker.

Aber auch wenn die Feuerwehr bei diesem Einsatz nicht viel tun hatte, ist Zeit ein großer und wichtiger Faktor für die Arbeit der Feuerwehrleute. „Wir haben nach der Alarmierung genau neun Minuten, um am Einsatzort zu erscheinen - inklusive der Zeit für den Weg zur Wache“, so Becker. „Damit wir auch weiterhin schnell reagieren können, werden wir in diesem Jahr genauestens überprüft.“

Apropos: In diesem Jahr sollen die Feuerwehren auch endlich zum digitalen Funk überwechseln. „Wir haben jahrelang mit der analogen Variante gearbeitet - allerdings konnte man in Clauen und Harber schlecht bis gar nicht funken“, moniert der Gemeindebrandmeister. Mit der neuen Technik soll es hier keine Probleme mehr geben - und zusätzlich ist der Funk verschlüsselt und abhörgeschützt. „Das war zwingend erforderlich“, so Becker.

mgb

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