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Feuerwehr-Fachzug übte in Mehrum

Mehrum Feuerwehr-Fachzug übte in Mehrum

Mehrum. Ein altes Auto steht zerstört inmitten eines Baustellen-Loches. Das Dach hat eine tiefe Beule, Fahrer- und Beifahrerseite sind stark eingedrückt. Was zunächst nach einem Horror-Unfall klingt, war das Szenario einer Feuerwehr-Übung am späten Freitagabend. Der Fachzug Technische Hilfe der Kreisbereitschaft West, der aus Feuerwehrleuten aus der Gemeinde Hohenhameln besteht, war zum Testlauf nach Mehrum gekommen.

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Die 22 Einsatzkräfte aus der Gemeinde Hohenhameln, die den Fachzug Technische Hilfe bilden, übten bei einem simulierten Autounfall in Mehrum die erlernten Handgriffe.

Quelle: im

„Ausgangslage war ein Pkw, der vollbesetzt in eine drei Meter tiefe Baugrube gestürzt war“, schildert Zugführer Jens Böker. Um 20.10 Uhr habe die Leitstelle den Fachzug zu einem Verkehrsunfall in Mehrum gerufen.

Bei der Erkundung des vermeintlichen Unfallortes stellten die alarmierte Feuerwehrmänner folgende simulierte Situation vor: Das Auto war in Schräglage gegen einen Schacht in der Baugrube gekracht und zum Stehen gekommen, zwei Personen waren im Fahrzeug massiv eingeklemmt worden.

„Nun ging alles sehr schnell“, schildert Böker. „Ausleuchten der Einsatzstelle, Vorgehen mit hydraulischen Rettungsgeräten, Patientenbetreuung, Absichern der Unfallstelle, Sichern des Fahrzeugs gegen weiteres Abrutschen in die Baugrube und so weiter.“

Die simulierte Leitstelle, die den Einsatz koordinierte, übernahm Feuerwehrmann Jens Glawe und hielt die Einsatzleitwagen-Besatzung beim Funkbetrieb auf Trab.

Eine zusätzliche Herausforderung war, dass kein Notarztwagen zu Verfügung stand. „Somit musste ein Hubschrauberlandeplatz gesucht werden“, erläutert Böker. Dieser musste dann auch ausgeleuchtet werden. 22 Feuerwehrleute kamen deshalb dank Glawe ins Schwitzen - denn der hatte sich das Hubschrauber-Szenario während der eigentlichen Übung einfallen lassen. Nach knapp zwei Stunden harter Arbeit waren die „Personen“ befreit und das Auto aus der Baugrube mit Hilfe einer Winde herausgezogen.

Zwar stellte Zugführer Böker einige kleine Mängel fest, im Großen und Ganzen ist er aber mit der Umsetzung der Aufgaben zufrieden. Böker: „Deswegen werden Feuerwehrübungen immer wieder durchgeführt, um Mängel zu erkennen und diese in Zukunft zu vermeiden.“ Der Zugführer bedankte sich bei der motivierten Mannschaft.

js

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