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Feuer in Stedum: Polizei sucht nach der Brandursache

Hohenhameln-Stedum Feuer in Stedum: Polizei sucht nach der Brandursache

Stedum. Fast drei Tage wüteten die Flammen in der Lagerhalle auf dem ehemaligen Deponiegelände in Stedum (PAZ berichtete). Doch jetzt sucht die Polizei mit Hochdruck die Brandursache. Die Versicherung geht indes von einem Totalschaden an der Halle aus, der auf rund 800.000 Euro beziffert wird.

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Die Löscharbeiten am Hausmüll und den Resten von gelben Säcken, die im Peiner Land gesammelt wurden, zogen sich vor allem so lange hin, weil die Lagerhalle einsturzgefährdet ist. Und genau das erschwert jetzt auch die Ermittlungen der Polizei auf der Suche nach der Brandursache. „Bisher war noch kein Gutachter in der Halle“, sagt Polizei-Sprecher Rüdiger Ulrich aus Salzgitter.In der kommenden Woche soll die Halle nun genauer untersucht werden.

„Wir ermitteln weiter in alle Richtungen“, sagt Ulrich. Aktuell habe die Polizei aber keine Hinweise oder Erkenntnisse, dass es sich bei der Brandursache um Brandstiftung handelt.

Das Feuer war in der Nacht zum Mittwoch in der vergangenen Woche ausgebrochen. Ein Autofahrer hatte verdächtigen Rauch gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Schnell galt die Halle als einsturzgefährdet, was ein Experte vom Technischen Hilfswerk bestätigte.

Deshalb mussten die Seitenwände der Halle zunächst mit einem Spezialbagger geöffnet werden, damit die Feuerwehrleute an die letzten Brandherde herankommen konnten. Erst am Freitagabend vergangener Woche hieß es: Feuer aus! Trotzdem waren in der Nacht zum Samstag noch Retter der freiwilligen Feuerwehren vor Ort, um letzte Brandnester zu bekämpfen, die noch aufflackerten.

Der Brand hatte die Retter der Feuerwehren der Gemeinde Hohenhameln stark strapaziert. Deshalb unterstützte die Kreisbereitschaft die Helfer am Ende mit der Personalreserve West bei den Löscharbeiten.

„Die Versicherung wird wohl einen Totalschaden annehmen“, sagt Kreis-Sprecherin Katja Schröder. Vor eineinhalb Jahren wurde der Wert der Halle auf rund 800.000 Euro geschätzt. Nun soll geprüft werden, ob zumindest Teile der Halle erhalten oder wieder verwertet werden können.

Thorsten Pifan

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