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Fahrbahnschwelle kaputt: Gefahr für Kinder

Hohenhameln Fahrbahnschwelle kaputt: Gefahr für Kinder

Hohenhameln. „Das Berliner Kissen beruhigt den Verkehr überhaupt nicht, wenn ein Teilstück davon fehlt und somit weiter gerast werden kann“, sagt der ehemalige Hohenhamelner Ortsbürgermeister Gerhard Bankes und zeigt auf die Fahrbahnschwelle vor der Kindertagesstätte „Klein Lummerland“ . Bereits im vergangenen Winter habe er die Gemeinde darauf hingewiesen – passiert sei seitdem nichts, moniert Bankes.

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„Hier fehlt ein Teil des Berliner Kissens“: Gerhard Bankes hofft darauf, dass die Gemeinde bald etwas gegen den Schaden tut, der Rasen ermögliche. Im Hintergrund: Das Gebäude der Kindertagesstätte „Klein Lummerland“.

Quelle: js

„Die Autos fahren einfach so, dass sie das vorhandene Kissen zwischen den Rädern haben und rasen weiter“, beschreibt Bankes. Er wohnt in direkter Nachbarschaft zur Kita, vor der die sogenannten Berliner Kissen installiert sind – eins davon ist nur noch zur Hälfte vorhanden.

Im Winter hatte der ehemalige Ortsbürgermeister ein Fax an Bürgermeister Lutz Erwig geschrieben, in dem er den noch vorhandenen Nutzen „zur Verkehrsberuhigung und zur Verkehrssicherheit der Kindergartenkinder“ anzweifelte. Denn: „Ein Teilstück eines Kissens fehlt“ – schuld seien schwere Fahrzeuge, die die Schwellen beim Befahren in Mitleidenschaft ziehen, sagt Bankes. Erwig antwortete damals, dass das Festschrauben der Berliner Kissen aufgrund mehrmaliger Beschädigung der Teile auf dem Asphalt nicht mehr möglich sei. Außerdem könne die Installation einer neuen Schwelle nicht während der Winter-Witterung vorgenommen werden. Doch auch mehr als sechs Monate nach dem Fax habe sich nichts geändert, schildert Bankes: „Es ist nichts passiert. Dabei geht es doch um die Sicherheit der Kindern und die ist besonders wichtig und schützenswert“, so der ehemalige Ortsbürgermeister.

Grund für die Verzögerungen sei im vergangenen Jahr zunächst die Witterung gewesen, erläutert Bürgermeister Erwig. Dass in diesem Sommer noch nichts passiert ist, sei allerdings nicht Schuld der Gemeinde: „Wir haben bereits in Auftrag gegeben, dass eine gemauerte Betonschwelle dort hinkommt“, so der Verwaltungschef. „Wir möchten natürlich schnellstmöglich tätig werden, aber die beauftragte Firma hat die bestellten Steine bisher nicht geliefert.“ Die Gemeinde sei sich der Wichtigkeit der Baumaßnahme bewusst – und hofft auf Verständnis: „Wir sind da dran und in diesem Jahr wird auf alle Fälle noch eine feste Schwelle kommen. Wenn die Steine geliefert werden, beginnen wir sofort mit den Arbeiten.“

js

INFO

Das sagt die Kita-Leitung zur Situation: Petra Sievers, stellvertretende Leiterin der Kita „Klein Lummerland“, hofft auf eine schnelle Lösung der Raser-Problematik: Es sei oft zu beobachten, dass das kaputte Berliner Kissen von den Autofahrern angepeilt werde. „Ich denke schon, dass die Autos dort wegen des fehlenden Kissen-Teils schneller fahren, als wenn die Schwellen intakt wäre.“

Das könne zu gefährlichen Situationen führen, ist Sievers überzeugt: „Gerade an einer Kita mit kleinen Kindern, die erst an das Verhalten im Straßenverkehr herangeführt werden, ist besondere Vorsicht geboten. Ich hoffe darauf, dass schnell eine Lösung gefunden wird.“

js

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