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Equord: Sanierung des ehemaligen Betonwerks läuft gut

Hohenhameln-Equord Equord: Sanierung des ehemaligen Betonwerks läuft gut

Equord . Im vergangenen Jahr kam ein ganz besonderer Umweltskandal an die Öffentlichkeit: Equorder Bürger fanden im Januar 2013 Autowracks, Sperrmüll, Ölfässer und weiteren Müll im ehemaligen Betonwerk am Ortsrand. Im April 2013 wurde das Gebäude zwangsversteigert, Tiefbauunternehmer Matthias Rauls aus Harber hat das Gebäude in den letzten Monaten gereinigt. Der CDU-Gemeindeverband Hohenhameln sowie der Kreisvorstand schauten sich das Ergebnis jetzt an.

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Matthias Rauls (links) führte die CDU-Delegation über das Gelände des ehemaligen Betonwerks.

Quelle: oh

„Schon als Rauls das Gebäude ersteigerte, wurde das von Equorder Bürgern als großer Glücksfall empfunden, da er als Tiefbauunternehmer die nötigen Kenntnisse und die maschinelle Ausrüstung für Aufräumarbeiten zur Verfügung hat“, sagt Gemeindeverbands-Vorsitzende Marion Övermöhle-Mühlbach. „Und an dieser Einschätzung hat sich bis heute nichts geändert.“ Vom Fortschritt der Aufräumarbeiten machte sich nun eine CDU-Delegation um Bürgermeister-Kandidatin Silke Weyberg selbst ein Bild.

Matthias Rauls, der die Delegation über das Gelände führte, betonte zwar, dass die Arbeiten noch lange nicht am Ziel seien. CDU-Politikerin Weyberg lobte dennoch bereits: „Es ist schon Großes geleistet worden. Die total vermüllten Hallen sind bis auf geringe Restmengen leergeräumt, in Teilen nahezu besenrein.“

Der Müll, der sich auf dem Außengelände befand, wird laut Rauls sorgfältig nach Holz, Gestein, Stahl und Kunststoff getrennt - zum Teil per Hand . „Der Großteil ist schon abtransportiert“. Beton wurde zerkleinert und steht zur  weiteren Verwendung, zum Beispiel im Straßenbau, zur Verfügung.

Zwei Hallen wurden inzwischen von der Equorder Maschinenbaufirma Bremer gekauft und teilweise hergerichtet. Andrea Bremer, Ehefrau des Inhabers Raymond Bremer, schilderte die Beseitigung der Müllmengen. Im Außenbereich seien schon wesentliche Maurer- und Putzarbeiten erledigt worden, so dass demnächst ein ansprechender Außenanstrich erfolgen kann. „Die zweite Halle hat allerdings ein so marodes Dach, dass eine Totalsanierung erforderlich ist, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.“

 Silke Weyberg und die CDU-Delegation zeigten sich sehr beeindruckt von den Fortschritten. „Man kann schon jetzt davon sprechen, dass - wenn alles gut geht - hier in Equord ein neues, vielversprechendes Industriegebiet entsteht.“

js

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