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Equord: Kein Schlamm mehr im Gillteich

Equord Equord: Kein Schlamm mehr im Gillteich

Equord. Die Arbeiten am Gillteich sind nun weitestgehend beendet. Dienstagnachmittag wurde die letzte Baggerschaufel voll mit dem belasteten Schlamm entnommen und auf das PEG-Gelände in Stedum gebracht. Dort hatte es im September gebrannt, Löschwasser war nach Equord gelaufen - kurz darauf waren im Gillteich und im Kuhteich Tausende Fische verendet (PAZ berichtete). Die Geschichte des Gillteiches nimmt nach dem Brand ein gutes Ende.

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Die Equorder sind froh darüber, dass der Gillteich nun endlich schlammfrei ist - und schauten sich die letzten Baggerarbeiten vor Ort an.

Quelle: oh

„Zirka zwei Wochen haben die Entschlammungsarbeiten im Teich am Gillweg gedauert“, sagt PEG-Geschäftsführer Olaf Eckardt. Mithilfe eines Spezialbaggers mit besonders langem Schaufel-Arm war der Schlamm vom Grund des leergepumpten Teiches entfernt worden. „Das waren etwa 1300 Kubikmeter“, schildert Eckardt. Kosten: rund 41 000 Euro. Es stehen nun lediglich noch kleine Arbeiten an einem Grabenstück aus sowie das Entfernen eines Schotterweges, auf dem der Bagger über den Grund des leeren Teiches gefahren war.

Der entnommene Schlamm wurde aus Equord in geschlossenen Mulden auf dem PEG-Gelände in Stedum gebracht. „Dort wird er mit einer Raupe in eine dünne Schicht geschoben und nach Abtrocknung in den Boden eingearbeitet.“ Denn Giftschlamm, so wie Equorder Bürger immer wieder befürchteten, sei es keineswegs. „Aufgrund der guten Nährstoffgehalte eignet sich der Schlamm als Bodenverbesserungsmittel, auf der Fläche ist der Anbau von schnellwachsendem Nutzholz geplant“, erläutert Eckardt.

Die Equorder sind froh darüber, dass bald eines der Kapitel nach dem Brandereignis geschlossen wird. Ortsbürgermeister Peter Goor (SPD): „Ich bin nach wie vor enttäuscht, dass sich die Arbeiten so lange hingezogen haben. Aber ich bin natürlich auch froh, dass das Ende beim Gillteich nun in Sicht ist.“ Aber auch der Kuhteich dürfe nicht vergessen werden: „Da haben wir noch ein Stück Arbeit vor uns. Ich hoffe, dass es nicht wieder so lange dauert, bis eine gute und nachvollziehbare Lösung gefunden wird.“

Auch der stellvertretende Ortsbürgermeister, Günter Strube (CDU), freut sich über das nahe Ende der Arbeiten: „Der Gillteich ist ein Refugium für seltene Amphibien und Fischarten. Auch die Vogelwelt wird sich hoffentlich wieder am Teich ansiedeln“, sagt er. „Die Equorder hoffen, dass nun auch der Kuhteich schnellstens saniert wird.“ Der Kammmolchteich dürfe ebenfalls nicht vergessen werden.

js

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