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Equord: Der Gillteich ist leergepumpt - aber der Schlamm bleibt erst einmal drin

Equord Equord: Der Gillteich ist leergepumpt - aber der Schlamm bleibt erst einmal drin

Equord. „Es sieht ein bisschen aus wie das Wattenmeer, aber ist nicht so gesund“, sagt der Equorder Bürger Jürgen Rehnelt mit Blick auf den Schlamm im leergepumpten Gillteich. Nach dem Brand auf dem Müllgelände in Stedum im September 2013 und dem Zufluss von kontaminiertem Löschwasser war das nötig geworden. Doch die schnippische Bemerkung drücke den eigentlichen Gemütszustand nicht aus, betont Rehnelt: „Wir haben uns sehr gefreut, dass der Teich jetzt leergepumpt ist.“ Jetzt müsse nur noch der belastete Schlamm aus dem Gillteich.

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Jürgen Rehnelt (links) und Günter Strube „paddeln“ auf dem leergepumpten Gillteich.

Quelle: im

„Wenn der Schlamm entfernt ist, dann ist einer der wichtigsten Teile nach dem Brand endlich abgehakt“, sagt Rehnelt. Der Gillteich sei „mit Abstand am meisten vergiftet worden“, sagt Rehnelt. „Dass wir jetzt kurz vor Ende der Sanierung stehen, ist schön zu sehen“, sagen beide Equorder.

Der Landkreis hatte das Abpumpen in Auftrag gegeben. Doch ob und wann der Schlamm abgetragen wird, kann Landkreis-Sprecherin Katja Schröder nicht sagen. Grund sind die Proben, die Mitte März vom Limnologischen Institut Dr. Nowak aus Ottersberg bei Verden aus Gillteich und Kuhteich entnommen wurden. Das Institut ist auf Binnengewässer und deren biologisch-ökologische Funktion spezialisiert. „Die analytischen Untersuchungen haben einen unterschiedlichen Zeitbedarf“, sagt Schröder. Die Ergebnisse sollen bis Mitte des Monats vorliegen. „Erst wenn dies der Fall ist, können durchzuführende Maßnahmen festgelegt werden“ - also: ob und wann der Schlamm aus dem Teich kommt.

Die Equorder sind sich indes einig: Der bräunlich-schwarze Schlamm muss weg. „Ich hoffe, dass die Behörden die Trockenperiode nutzen und jetzt schnell den Schlamm abtragen“, sagt der Equorder Günter Strube, der wie Rehnelt oft den Kontakt zu Kreis und Öffentlichkeit wegen der belasteten Teiche gesucht hatte. Er ist stellvertretender Bürgermeister der Ortschaft.

Übrigens: „Schwarz ist eigentlich die natürliche Färbung des Schlammes, das haben mir auch die Anwohner bestätigt. Das Braun ist beunruhigender“, erläutert Rehnelt. Am Rand sei die Schlamm-Schicht rund einen Meter tief, in der Mitte vermutlich etwas weniger. „Er ist nicht fest, laufen kann man darauf jedenfalls nicht, da würde man einsinken.“

js

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