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Equord: Betonwerk ist verkauft

Equord Equord: Betonwerk ist verkauft

Equord. Das ehemalige Betonwerk in Equord ist gestern zwangsversteigert worden: Den Zuschlag erhielt der Tiefbau-Unternehmer Matthias Rauls aus Harber. Er will jetzt zusammen mit seinen Mitarbeitern auf dem Gelände aufräumen und den illegalen Müll entsorgen, der dort lagert. In Equord sorgte die Nachricht gestern für Jubel.

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Vermüllt: Um die Abfall-Entsorgung will sich Matthias Rauls persönlich kümmern.

Quelle: A/cb

„Wir freuen uns, dass jemand aus der Umgebung das Gelände kauft, der die örtlichen Gegebenheiten kennt und das nötige Equipment hat, um dort aufzuräumen“, sagte Jürgen Rehnelt. Seit Monaten drängt der Equorder darauf, dass der Abfall endlich entsorgt wird - bisher ohne Erfolg, weil sich die Umweltbehörde des Landkreises und der Eigentümer des Grundstücks, das Land Niedersachsen, um die Zuständigkeit stritten (PAZ berichtete). Nach dem Verkauf hofft Rehnelt, „dass die Sanierung nun zügiger in Angriff genommen wird.“ „Begeistert“ zeigte sich gestern auch Elke Kentner vom Landkreis: Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sich gleich beim ersten Versteigerungs-Termin ein Käufer findet.

48000 Euro hat Rauls für das gut 43000 Quadratmeter große Grundstück geboten, auf dem fünf marode Lagerhallen stehen. Noch ist aber völlig unklar, wie viel Geld er zusätzlich in das Gelände investieren muss, bevor er es nutzen kann. Allein der Abriss der Hallen würde laut einem Experten-Gutachten 400000 Euro kosten. Das Geld will sich Rauls sparen, die Hallen bleiben vorerst stehen - allerdings will er zumindest dafür sorgen, dass es nicht mehr durchs Dach regnet.

„Ich wollte ja sowieso eine größere Lagerhalle für meine Firma bauen“, erklärte Rauls gestern. „Da ist das eine gute Lösung für mich.“ An seinem bisherigen Unternehmenssitz in Harber wird der Platz langsam knapp, seit Jahren sucht er nach einem größeren Grundstück. Eigentlich wollte Rauls unbedingt in Harber bleiben, nördlich der Ortschaft wurde extra ein kleines Gewerbegebiet ausgewiesen - nach monatelanger Diskussion im Dorf und im Gemeinderat. Was nun aus dem umstrittenen Gewerbegebiet „Alpfeld“ wird, ist noch nicht klar. Gut möglich, dass Rauls seinen Firmensitz komplett nach Equord verlegt. „Ich könnte mir auch vorstellen, einen Teil der Freifläche zu verpachten - das Grundstück ist ja gewaltig groß“, sagte er gestern.

Bis wann der Müll entsorgt wird, kann Rauls ebenfalls noch nicht sagen. „Ich möchte gern aufräumen, so viel ist sicher“, sagte er. „Aber ich kann keine Wunder versprechen, es wird seine Zeit dauern.“

sur

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