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Equord: Aus Teich-Unglück werden bald Lehren gezogen

Hohenhameln Equord: Aus Teich-Unglück werden bald Lehren gezogen

Hohenhameln/Equord. Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) hatte den Equorder Bürgern bei der Gemeindeversammlung zugesagt, sie über den aktuellen Stand in Sachen Teiche und die Beseitigung der Löschwasserschäden zu bringen. Diesem Versprechen kommt der Bürgermeister nun nach. Nach dem Brand im Recyclingzentrum Stedum war belastetes Wasser nach Equord gelaufen (PAZ berichtete).

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Der Kuhteich in Equord soll durch einen Gutachter auf „Schadstofffreiheit“ untersucht werden.

Quelle: A

Das Abpumpen des Gillteiches mit der vorgeschalteten Filteranlage sei weiter im Gange. Die Belastung im Schlamm und in den angrenzenden Bodenschichten „wird von einem Umweltgutachter beurteilt, um dann die erforderlichen Maßnahmen zur Entsorgung und weiteren Sanierung vorzunehmen“, sagt Erwig. Der Gutachter solle außerdem die Situation des Kuhteiches überprüfen, „um die angenommene Schadstofffreiheit nachzuweisen“.

In Gesprächen mit den Verantwortlichen der kreiseigenen Unternehmen A+B und der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) seien die Verbesserung des Brandschutzes, der Löschwasserversorgung sowie der Löschwasserrückhaltung auf dem PEG-Betriebsgelände zugesagt worden. Bei Planung und Umsetzung soll die Gemeinde frühzeitig einbezogen werden.

„Ein Umbau der Schredderanlage für Altholz sowie eine Teileinhausung der Anlage befinden sich in Planung“, nahm Erwig Stellung zum zweiten großen Thema in der Ortschaft. Das hatte in der Vergangenheit bereits das niedersächsische Umweltministerium gefordert - eine Idee, die die PEG nach eigenen Aussagen selbst ins Rennen geschickt hatte. Der Vorschlag des Equorder Ortsbürgermeisters Peter Goor (SPD), eine „Arbeitsgemeinschaft Kuhteich“ einzurichten, um die Situation des Gewässers auch langfristig zu verbessern, werde begrüßt und unterstützt, beschreibt Erwig, müsse aber natürlich vom Eigentümer mitgetragen werden. Zuvor werde geprüft, ob von Naturschutzbündnissen Fördergelder einzuwerben sind. „Die PEG sagt ebenso wie die Gemeinde hier ihre Unterstützung zu“, betont Erwig.

Gegebenenfalls könnten im Rahmen der Dorferneuerung Fördermittel beantragt werden. Derzeit wird ein Aufnahme-Antrag in das Programm vorbereitet. Erwig betont abschließend: „Nach dem Schadenereignis gilt es nun, die Schäden endgültig zu beseitigen und die Lebensqualität und den Wohnwert in Equord voranzubringen.“ Die Einwohner sollen in Kürze über den Ortsrat direkt informiert werden.

js

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