Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Entlastung für die Pflegenden von Demenzkranken

Hohenhameln Entlastung für die Pflegenden von Demenzkranken

Hohenhameln. 19 frisch geschulte Betreuer wollen sich in der Gemeinde Hohenhameln ab sofort um Menschen kümmern, die von Demenz betroffen sind. Der Verein „Hand in Hand im Bördeland“ hatte dazu einen 20-stündigen Lehrgang für Ehrenamtliche angeboten.

Voriger Artikel
Wasser im Kuhteich ist stinkende Brühe
Nächster Artikel
Nach Brand auf Mülldeponie: Wohin mit verseuchtem Löschwasser?

19 fachlich geschulte Demenz-Betreuer warten jetzt auf ihren Einsatz in der Gemeinde Hohenhameln.

Quelle: hui

Damit sollte gleichzeitig ein Helferkreis für ein niedrigschwelliges Betreuungsangebot geschaffen werden, um Leute zu entlasten, die demenzkranke Verwandte pflegen.

Der Kurs ist Teil des Projekts „Hohenhameln auf dem Weg zur demenzfreundlichen Kommune“, wie Gisela Grote vom Verein „Hand in Hand“ berichtet. Demnächst sollen auch eine Betreuungsgruppe für von Demenz Betroffene und ein Stammtisch für pflegende Angehörige eingerichtet werden. Rein rechnerisch vom Bundesdurchschnitt ausgehend müsse es in der Gemeinde 126 Demenzkranke geben, erklärte Grote.

Petra Karger vom Kreisverband Peine des Deutschen Roten Kreuzes hatte die 19 Schulungsteilnehmer im Umgang mit Demenzkranken unterwiesen.

So erfuhren sie, was Demenz überhaupt ist und welche unterschiedlichen Ausprägungen die Krankheit mit sich bringt. Auch der Umgang mit Betroffenen und verschiedene Handlungsansätze bei auftretenden Problemen waren Thema des Lehrgangs.

„Wir haben gelernt, Verhaltensänderungen zu deuten und uns darauf einstellen. So gibt es beispielsweise verschiedene Kommunikationstechniken für den Umgang mit aggressivem Verhalten“, sprach Teilnehmerin Gisela Grote einen wichtigen Punkt an.

„Wir können immer nur ganz individuell auf die dementen Menschen reagieren, da ist unsere ganze Kreativität gefragt“, sagte Regina Wanke. „Man kann Erinnerungen wecken und mit vorhandenen Ressourcen arbeiten“, erklärte Irma Werner aus Clauen, Anleiterin für Seniorentanz.

„Es gab eine sehr praxisnahe Themenbehandlung mit vielen konkreten Beispielen“, hat Wolfgang Spiekermann aus Bründeln festgestellt. „Wir holen die Leute da ab, wo sie stehen“, ergänzte Wilhelm Grote.

Evelyn Kabischs Motiv für die Kursteilnahme ist die baldige Gründung der Begegnungsstätte in Hohenhameln, für die der Gemeinderat bereits einen monatlichen Mietkostenzuschuss von 300 Euro auf zwei Jahre fest zugesagt hat.

Das Angebot der Dementen-Betreuer gilt schon jetzt: Unter der Telefonnummer 05128/4851 oder auch im Internet unter www.generationenhilfe.de können sich interessierte Angehörige melden, um mit dem Verein Betreuungstermine abzusprechen.

Die Kosten für die Betreuung regelt der Verein direkt mit der zuständigen Pflegekasse, wobei die Einstufung in Pflegestufe Null schon genügen kann.

hui

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung