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Energiewende ist Thema im Antikriegshaus

Hohenhameln Energiewende ist Thema im Antikriegshaus

Sievershausen. Ist die Energiewende noch zu retten? Über Chancen und Widerstände in der Energiepolitik Deutschlands referiert Dr. Michael Kopatz vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie im Antikriegshaus Sievershausen am morgigen Freitag, 20. Februar, ab 19.30 Uhr.

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Um die „Energiewende“ dreht sich der Vortrag im Antikriegshaus.

Quelle: A

Im März 2011 explodierten die Atommeiler in Fukushima, im Juni 2011 wurde der zweite Atomausstieg in Deutschland im Parlament mit breiter Mehrheit beschlossen. Gleichzeitig wurden mehrere Gesetze zur Energiewende auf den Weg gebracht, die helfen sollen, den Ausbau der erneuerbaren Energien im nächsten Jahrzehnt voranzutreiben. Acht Atomkraftwerke wurden stillgelegt, die restlichen sollen bis 2022 folgen. „Inzwischen sind über drei Jahre vergangen und die Energiewende ist immer noch ein Streitpunkt, bei dem vor allem mit der Sorge der Bevölkerung gespielt wird, ob Energie bezahlbar bleibt“, teilt das Antikriegshaus mit.

Auf der anderen Seite gelte Deutschland im Ausland oft noch als Musterland der Energiewende, und es gebe die Hoffnung, dass diese - wenn sie in Deutschland gelingt - weltweit als Erfolgsmodell angesehen und kopiert wird. Und über allem stehen die Mahnungen der Klimaforscher, dass schnell gehandelt werden muss, um die Klimaerwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. „Zeit also, um sich dieses komplexen Themas wieder einmal anzunehmen und einen Fachmann über den Stand der Dinge referieren zu lassen“, fanden die Veranstalter vom Antikriegshaus und haben Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie dafür gewonnen.

Kopatz ist seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Klimapolitik des Wuppertal Instituts und jetziger Projektleiter der Forschungsgruppe „Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik“. Er wird erklären, wie weit die Energiewende gediehen ist, mit welchen Widerständen sie zu tun hat und welche vordringlichen Aufgaben auf Politik und Gesellschaft warten. Es sollen aber auch globale Fragen nachhaltiger Energieversorgung zur Sprache kommen, Deutschland trage nur einen kleinen Teil zur Klimaerwärmung bei, deren Auswirkungen die gesamte Erde betreffen werden, so die Veranstalter.

sip

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