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Eine Million Liter Gülle und Substrat füllen die Biogas-Anlage

Harber Eine Million Liter Gülle und Substrat füllen die Biogas-Anlage

Die Biogas-Anlage in Harber ist fertig: Seit gestern wird der Fermenter mit Gülle und Substrat gefüllt. Mikroorganismen verwandeln diese Nährlösung in Gas, mit dem später Strom und Wärme erzeugt wird.

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Etliche Lastwagen-Ladungen Gülle und Substrat wandern seit gestern in den Fermenter der Biogas-Anlage in Harber.

Harber. Die ersten Arbeitskräfte sind schon da: Millionen winziger Bakterien haben gestern in der Biogas-Anlage bei Harber ein neues Zuhause gefunden. Sie ernähren sich künftig von Gülle, bMais und Mist und scheiden ein Gasgemisch aus, das hauptsächlich aus Methan besteht und in einem Blockheizkraftwerk verbrannt wird, um Strom und Wärme zu erzeugen.

„Wir gehen davon aus, dass in zweieinhalb Wochen genug Gas da ist, um das Blockheizkraftwerk anwerfen zu können“, sagt Carsten Bartels, Geschäftsführer der Firma Bioenergie Harber. Ungefähr an Weihnachten soll es so weit sein. Der Strom wird dann ins Netz eingespeist, die Abwärme wird zum Schulzentrum transportiert und heizt dort die Klassenräume.

Bis es so weit ist, müssen sich jedoch erst die Bakterien wohlfühlen. Sie werden seit gestern von einer Biogas-Anlage in Hoheneggelsen nach Harber „umgesiedelt“: Per Lastwagen wird sogenanntes Substrat zur neuen Biogas-Anlage gebracht – also das, was übrig bleibt, wenn Pflanzen zu Biogas vergoren werden. In dem Substrat sind noch genug Mikroorganismen vorhanden, um eine neue Anlage zum Laufen zu bringen. Zum „Anfüttern“ bekommen sie zunächst reichlich Rindergülle: In den nächsten Tagen werden etliche Lastwagen-Ladungen nach Harber geliefert, bis sich zusammen mit dem Substrat insgesamt eine Million Liter im Fermenter befinden. Später landen vor allem Mais und Mist in der Biogas-Anlage, angeliefert von Hohenhamelner Landwirten.

Etwa 20 Bauern haben sich zur Firma Bioenergie Harber zusammengeschlossen. In den Bau der Biogas-Anlage haben sie rund 3,5 Millionen Euro investiert. Auch der hannoversche Stromversorger Enercity ist mit im Boot und beteiligt sich an den Kosten.
Wenn das Blockheizkraftwerk irgendwann auf voller Leistung läuft, kann es rund 1700 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen.

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