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Ein neues Fahrzeug für die Rettungswache

Hohenhameln Ein neues Fahrzeug für die Rettungswache

Hohenhameln. Mit einem nagelneuen Fahrzeug können Rettungsassistent Henning Heyder, die angehende Rettungsassistentin Bianca Förster und ihre Kollegen von der DRK-Rettungswache Hohenhameln ab sofort zu ihren Einsätzen ausrücken.

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Schlüsselübergabe: Die Rettungswache Hohenhamel hat ein neues Einsatzfahrzeug bekommen.

Quelle: hui

Der Sechseinhalbtonner ersetzt den Rettungswagen, mit dem die Helfer im vergangenen Dezember an einer Kreuzung bei Harsum verunglückt waren. Dort hatte ein 24-jähriger aus Hodenhagen beim Linksabbiegen den Rettungswagen übersehen und ihm die Vorfahrt genommen. Bilanz des Unfalls: vier leicht Verletzte und ein Sachschaden von 30 000 Euro.

Mit der Versicherung war der Schaden zügig geklärt, allerdings benötigten der Fahrzeughersteller und die Ausrüsterfirma gut vier Monate, bis der Rettungswagen mit allen erforderlichen Gerätschaften und Sicherheitsmerkmalen ausgestattet war - von Blaulicht und Sirene bis hin zum EKG-Gerät mit Defibrillator.

Insgesamt 150000 Euro kostet solch ein voll ausgerüsteter Rettungswagen, erklärte Reinhard Liechti, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Peine - allein das EKG schlage mit 25000 Euro zu Buche.

Der stellvertretende Rettungsdienstleiter Stefan Fries beschrieb das Auto als Musterfahrzeug: Nach dessen Vorbild sollen zukünftig alle Rettungswagen im Landkreis Peine ausgestattet werden, sodass alle Geräte und Medikamente in jedem Fahrzeug an der gleichen Stelle zu finden sind.

140 PS bietet der Motor auf, um das 4,6 Tonnen schwere Fahrzeug zügig durch den Landkreis zu bewegen. Es soll sechs Jahre im Einsatz bleiben, rund 40000 Kilometer wird es pro Jahr zurücklegen, sagte Fries. Auch die sicherheitstechnische Ausrüstung für Fahrer, Notarzt und Patienten sei auf dem neuesten Stand. So müssten laut Vorschrift die Verankerungen sämtlicher montierter Geräte und der Trage eine Fliehkraftlast von 10 g aushalten, das entspricht der zehnfachen Erdanziehungskraft. „Der Ausrüster hat sogar auf 20 g getestet, und das hat geklappt“, erklärt Fries.

hui

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