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Ein ganzes Dorf feierte seine Geschichte

Hohenhameln Ein ganzes Dorf feierte seine Geschichte

Bründeln. Eine schwarze Wolke erhebt sich über das Stoppelfeld am Bründelner Ortsrand, im Hintergrund die Zuckerfabrik in Clauen. Mit lautem Tuckern setzen sich unzählige historische Fahrzeuge in Bewegung. Alle haben ein gemeinsames Ziel: Den großen Festumzug zur 775-Jahr-Feier der Ortschaft Bründeln.

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Viele Besucher schauten am Sonnabend beim historischen Dreschen zu, bestaunten die Traktoren oder feierten zur Livemusik.

Quelle: im

An den Straßenrändern haben es sich zahlreiche Schaulustige auf Klapp- stühlen bequem gemacht. Regenscheue Besucher parkten einfach ihr Auto am Straßenrand und hatten so einen trockenen Platz in erster Reihe. Obwohl es offensichtlich ein paar Organisationsschwierigkeiten gab und sich die Musikzüge schon einmal ohne ihre historischen Begleiter auf den Weg durch das Dorf machten, beeindruckte dennoch die lange Reihe an Traktor-Oldtimern, die wenig später folgte. Wetterfest eingepackt trotzten die Treckerfreunde den Böen und Regenschauern. Glück hatten die, deren Schlepper ein Dach vorweisen konnten.

Der große Umzug war der Höhenpunkt des zwei Tage dauernden Festes. Den Auftakt machte nach der Eröffnung am Samstag ein Tag, der komplett der historischen Landwirtschaft verschrieben war. Mäh- und Dreschvorführungen standen ebenso auf dem Programm wie historisches Pflügen und eine Geräteschau. „Die Zuschauerzahlen übertrafen die Kalkulation bei Weitem. Über 1000 Menschen haben wir auf dem Platz gezählt“, so Ortsvorsteher Uwe Semper. „Wir hatten Glück mit dem Wetter.“

Am Sonntag war der Wettergott launischer, dennoch herrschte gute Stimmung. Los ging es mit einem ökumenischen Gottesdienst, es folgte ein Festkommers mit vielen Gästen aus der Politik. Diesen nahm Semper zum Anlass, um den Bründelnern ein ganz spezielles Wappen zu zeigen. „Der Bründelner Künstler Jürgen Born, hat das traditionelle Ortswappen auf moderne Weise grün hinterlegt. Grün deshalb, weil Bründeln eine blühende Ortschaft ist“, erklärte er und ergänzte: „Ich finde die Verbindung von Tradition und Moderne sehr gelungen.“

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