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„Ein anstrengendes Jahr für die Feuerwehr“

Interview mit Gemeindebrandmeister Günther Becker „Ein anstrengendes Jahr für die Feuerwehr“

Hohenhameln. Ein ereignisreiches und anstrengendes Jahr liegt hinter den knapp 400 Freiwilligen der neun Ortsfeuerwehren der Gemeinde. In der PAZ wirft Gemeindebrandmeister Günther Becker einen Blick auf das vergangene Jahr und wagt einen Ausblick auf 2014.

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Das Feuer im PEG-Recyclingzentrum in Stedum hielt die Feuerwehr im September mehrere Tage im Einsatz.

Quelle: A

Zu 78 Einsätzen mussten Feuerwehrleute aus der Gemeinde 2013 ausrücken. War es ein besonders anstrengendes Jahr?

Ja, das war es. Die Feuerwehren waren immens gefordert. Sie sagen es richtig, 78 Einsätze - bei vielen davon waren aber auch gleich mehrere Wehren vor Ort. Es waren letztlich wahrscheinlich weit über 200 Einsatzfahrten. Und trotzdem ist die Motivation und die Einsatzmoral der Kameraden riesig. Das ist klasse und es wurde toll zusammengearbeitet.

Einige Feuerwehreinsätze blieben besonders in Erinnerung. Wie haben Sie diese erlebt?

Es gab für uns vier Großeinsätze: Den Wohnungsbrand in Bierbergen, die Überschwemmungen nach dem Starkregen und die Brände auf dem PEG-Gelände in Stedum sowie im Biogenen Zentrum Mehrum. An Mehrum und Stedum haben wir zum Beispiel gesehen, dass das Problem der Selbstentzündung nicht mehr wegzudiskutieren ist. Gerade der Brand in Stedum und seine Folgen waren natürlich ein riesiges Drama für die Natur und bei Neu- oder Umbau muss die Löschwasserrückhaltung ein Thema sein. Aber man muss auch sehen: Gott sei Dank mussten wir bei keinem der Brände in diesem Jahr ein Menschenleben betrauern. Und das ist unterm Strich das Wichtigste!

In diesem Jahr soll die Umstellung der Wehren auf Digitalfunk erfolgen. Warum ist das wichtig?

Der analoge Funk ist einfach zu störungsanfällig, wir brauchen eine sichere Erreichbarkeit in guter Sprachqualität, dafür ist der Digitalfunk unerlässlich. In Harber haben wir zum Beispiel oft keine Funkverbindung, in der Gemarkung Clauen an einigen Stellen auch nicht. Da müssen die Kameraden dann mit dem Handy die Verbindung zur Leitstelle halten. Die Ausbildung für den Digitalfunk und die Umstellung der Fahrzeuge werden eine große Herausforderung.

Was steht außerdem 2014 für die Feuerwehr an?

Da gibt es so einiges. Wir führen unsere Imagekampagne weiter und wollen Kinder, Jugendliche, Frauen und natürlich auch Männer für die Freiwillige Feuerwehr begeistern. Dazu passt auch, dass wir uns bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen der Gemeinde ausführlich präsentieren wollen: als Feuerwehr zum Anfassen mit Fahrzeugen, Jugendfeuerwehr, Frauen in der Feuerwehr und Brandschutzerziehung. Und wir bieten zahlreiche Aus- und Weiterbildungen für die Kameraden an und im Rahmen des Sommerferienprogramms der Jugendpflege gibt es wieder eine Feuerwehr-Ferienfreizeit.

Interview: Jonas Szemkus

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