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Durch Mehrum rollt wieder Verkehr

Hohenhameln-Mehrum Durch Mehrum rollt wieder Verkehr

Mehrum . Was lange währt, wird endlich gut: In Mehrum kann der Verkehr nach mehr als einem Jahr Bauzeit wieder ganz normal fließen. Die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt, der B 65, hatten vor rund 14 Monaten begonnen, gestern Nachmittag wurde die Strecke offiziell wieder freigegeben. Und das letztlich sogar früher als geplant.

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Gestern wurde die Mehrumer Ortsdurchfahrt (B 65) nach einem Jahr Bauzeit offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Mit dabei waren Vertreter der zuständigen Straßenbau-Behörde Wolfenbüttel, der Gemeinde und des Ortsrates.

Quelle: im

Eigentlich hatte das Mammut-Bauprojekt zwischen 15 und 18 Monaten dauern sollen. Trotz mancher Probleme in der Bauzeit ging es am Ende sogar schneller. „Der Winter ist praktisch ausgefallen, darum war die eingeplante Bau-Unterbrechung nicht nötig und wir konnten den Freigabe-Termin nach vorne ziehen“, sagte gestern der Leiter der zuständigen Landesstraßenbau-Behörde Wolfenbüttel, Bernd Mühlnickel, beim Ortstermin in Mehrum.

Das Ergebnis der 2,33 Millionen Euro teuren Arbeiten: Der gesamte Straßenbelag ist neu, darunter versteckt sich ein zum Teil erneuertes Leitungs- und Kanalisationssystem, rechts und links der Straße gibt es neu gepflasterte Geh- und Radwege und die Gemeinde erneuerte die Straßenbeleuchtung. „Es ist wirklich schön geworden“, freute sich Mehrums Ortsbürgermeister, Jens Böker. „Wir sind sehr froh, dass die Arbeiten jetzt zu Ende sind. Und wenn man das Ergebnis sieht, kann man nur zufrieden sein. Für Mehrum ist das eine Bereicherung.“ Behördenleiter Mühlnickel: „Ich danke den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld, sie haben sicher unter den langen Arbeiten leiden müssen.“ Gleichzeitig sei aber schon lange klar gewesen: „Die Straße war am Ende eine Schlagloch-Piste und die Substanz erbärmlich. Es war höchste Zeit, dass sie erneuert wurde.“

Dass die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt überhaupt mehr als ein Jahr gedauert haben, sei übrigens nicht auf die eigentliche Straßensanierung zurückzuführen, erläuterte Mühlnickel - etwas verklausuliert. Es habe sich um eine Gesamtmaßnahme gehandelt. Als die Straße aufgerissen war, wurde auch am Kanal- und am Leitungssystem gearbeitet. „Da wurden dann zum Teil auch mal Dinge freigelegt, die man so dort nicht erwartet hat. Und dann gibt es dann natürlich auch Lieferzeiten für Dinge, die man im Voraus so nicht eingeplant hat.“ Oder kurz: Kabel und Leitungen lagen zum Teil kreuz und quer unter der Straße und nicht so, wie sie in den Plänen eingezeichnet waren. Wichtig sei letztlich aber vor allem eines: „Jetzt gibt es eine vernünftige Straßendecke, die nicht so schnell wieder geflickt werden muss“, sagte Mühlnickel.

Übrigens: Die neue Ortsdurchfahrt hat keine Mittelstreifen. Durch die Gosse ergebe sich schon eine „natürliche“ Leitlinie, sagt der Behördenleiter. Der Vorteil: „Gibt es keine Mittelmarkierung, fahren Verkehrsteilnehmer erfahrungsgemäß nicht so schnell.“

VON JONAS SZEMKUS

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