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Drei Einbrüche und Tausende Euro Schaden

Hohenhameln Drei Einbrüche und Tausende Euro Schaden

Hohenhameln/Clauen. Nicht nur einen, sondern gleich drei Einbrüche registrierte die Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Gemeinde Hohenhameln. Besonders schwer traf es dabei Siegfried Gerlach.

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Bei Siegfried Gerlach in Clauen wurde eingebrochen. Die Täter hebelten ein Fenster auf - und hinterließen dabei kaum Spuren.

Quelle: js

Bei rund 5000 Euro liege der Gesamtschaden, den die unbekannten Täter bei den drei Einbrüchen verursachten, schätzt die Peiner Polizei. Der große Teil davon trifft den Clauener Siegfried Gerlach. „Ich schätze, dass der Schaden bei uns um die 4000 Euro liegen dürfte“, sagt der 75-Jährige. „Es könnte aber auch mehr sein.“

Ehefrau Elisabeth Brandt und Gerlach waren am Sonntag zum Bruder des Claueners nach Bad Lauterberg im Harz gefahren. Dieser feierte Geburtstag. Die Abwesenheit des Ehepaares nutzten die Einbrecher eiskalt aus. „Auf dem Anrufbeantworter war ein Anruf verzeichnet. Um 21.46 Uhr. Ein Testanruf, vermuten wir“, sagt Gerlach. Die Täter könnten so überprüft haben, ob wirklich niemand in dem Wohnhaus in Clauen ist. Dann brachen sie ein Fenster auf. „Das haben sie wohl mit zwei Werkzeugen ausgehebelt. Das Fenster war auf jeden Fall geschlossen. Das waren wohl Profis“, sagt der Rentner.

Und doch hinterließen die Einbrecher wenig Spuren am Haus. Nur zwei kleine Dellen im Fensterrahmen zeugen vom Einstieg der Kriminellen. Dem Ehepaar bot sich jedoch ein anderes Bild, als sie am Montag nach Hause kamen: Denn in den vier Wänden der Clauener hatten die Einbrecher gewütet. „Der Schreck war groß. Alle Schubladen waren auf, im Bücherregal waren die Bücher hervorgeholt worden, mein Schreibtisch war durchwühlt“, erzählt Gerlach. 500 Euro Bargeld hätten die Einbrecher erbeutet. Und Schmuck „Normalerweise habe ich nicht so viel Geld hier. Aber es standen so viele Geburtstage an“, sagt das Einbruchsopfer. Am schlimmsten wiegt jedoch der Verlust eines Erbstücks. Finanziell und emotional. „Sie haben eine Uhr aus dem Jahr 1925 geklaut. Ein Erbstück meines Onkels. Die war allein um die 3000 Euro wert.“ Doch der Verlust sei mit Geld nicht aufzuwiegen. Geld bekommt Gerlach aber sowieso nicht: seine Hausratversicherung hatte er vor einigen Jahren gekündigt. „Ich dachte mir: Die bringt ja eh nichts. Jetzt bleibe ich auf den Kosten sitzen.“

Bei den beiden anderen Einbrüche wurden ein leerstehendes Haus am Dehnenweg und ein Einfamilienhaus am Eichenkamp in Hohenhameln heimgesucht. Im Dehnenweg machten die Täter keine Beute, ob in dem Einfamilienhaus im Eichenkamp etwas gestohlen wurde, steht nach Angaben der Polizei noch nicht fest.

js

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