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Dorfgemeinschaft hegt und pflegt Kopfweiden

Harber Dorfgemeinschaft hegt und pflegt Kopfweiden

Harber. In der Feldmark von Harber stehen zahlreiche Kopfweiden, die seit Jahrhunderten das Landschaftsbild mitprägen. Das ist nur möglich, weil sich seit mehr als 30 Jahren Freiwillige Helfer aus der Dorfgemeinschaft finden, die sich um die pflegeintensiven Bäume kümmern - sie hegen und pflegen.

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Seit mehr als 30 Jahren kümmern sich die Harberschen um die Kopfweiden in ihrer Feldmark.

Quelle: oh

„Dieses Engagement kommt in ersten Linie natürlich den Weiden zugute. Darüber hinaus fördert das gemeinsame Tun aber auch die Dorfgemeinschaft und es macht wirklich Spaß, zusammen etwas zu schaffen“, lädt Ortsbürgermeister Hansgeorg Böttcher ein. Dieser besondere Einsatz der Harberschen fiel auch bei der Bewerbung für den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ positiv auf, bei dem die kleine Ortschaft es im vergangenen Jahr in die Endrunde geschafft hatte (PAZ berichtete).

Traditionell findet das Ausschneiden der Kopfweiden an den Sonnabenden im Januar und Februar statt: Erster Termin war in diesem Jahr am 9. Januar. Am nächsten Sonnabend wird es - wie in den kommenden Wochen bis Ende Februar - ebenfalls einen Arbeitseinsatz geben. Treffpunkt ist um 9 Uhr an der Tischlerei Walkling, Ende des Arbeitseinsatzes ist spätestens um 12.20 Uhr. Das notwendige Equipment wird vom Realverband bereitgestellt.

„Auch für die Verpflegung ist gesorgt: Elfi Bartels versorgt wie gewohnt die Akteure zur Pause mit Kaffee und Gebäck“, sagt Ortsbürgermeister Hansgeorg Böttcher - verbunden mit einem Dank an diesen Einsatz.

Kopfweiden waren früher ein wichtiger Rohstofflieferant für Körbe, Stiele und andere Gebrauchsgegenstände. Diese Bedeutung haben sie heute verloren, dennoch haben sich Dank des Engagements der Harberschen seit Generationen die Kopfweiden in der Feldmark erhalten.

„Weitere Helfer sind jederzeit willkommen, Vorkenntnisse nicht nötig“, lädt Böttcher ein. Neben dem korrekten Schnitt, den einige der Helfer beherrschen, gebe es genügend „Hilfstätigkeiten“, so dass für jeden etwas zu tun sei.

wos

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