Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Diskussion mit Experten über das Thema „Demenz“

Hohenhameln Diskussion mit Experten über das Thema „Demenz“

Hohenhameln. Gisela und Wilhelm Grote diskutierten mit 150 Experten in Berlin das Thema „Demenz“: Sie waren zur Abschlussveranstaltung des von der Aktion Demenz durchgeführten Förderprogrammes „Menschen mit Demenz in der Kommune“ der Robert-Bosch-Stiftung eingeladen worden, um das Projekt der Generationenhilfe Börderegion vorzustellen.

Voriger Artikel
Freiwillige räumten nach Silvester auf
Nächster Artikel
TSV Clauen/Soßmar organisiert „Fit im Alter“

Gisela Grote (v.l.) mit Reimer Gronemeyer, Verena Rothe (Aktion Demenz), Dr. Gabriele Kreutzner (Dementia Europ) sowie mit Ehemann Wilhelm und Reimer Gronemeyer.

Quelle: Picasa

„Hohenhameln auf dem Weg zur demenzfreundlichen Kommune“ heißt das Projekt, das eines von 78 lokalen Vorhaben ist, die seit 2008 durch das Förderprogramm in drei Auflagen bundesweit unterstützt werden konnten.

Eine zentrale Forderung der beteiligten Initiativen ist es, Menschen mit und ohne Demenz in ihrer Kommune zusammenzubringen, um gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Denn eine offene, „sympathische“ kommunale Umwelt könne sich mildernd auf den Verlauf einer Demenz auswirken. Für Betroffene und ihre Angehörigen werde dadurch vieles leichter.

Die Projektleiterin des Programmes, Verena Rothe, dankte den Engagierten vor Ort: „Wird die Begegnung gewagt, klappt es meist besser als erwartet. Wir freuen uns besonders, dass zahlreiche Mitwirkende große Einsatzbereitschaft und ‚Herzblut‘ gezeigt haben, und dass dadurch weitere Kommunen zu eigenen Ideen und Vorhaben angeregt wurden.“

Gisela Grote erklärte in ihrem Beitrag: „Es ist uns sicherlich gelungen, das Thema ‚Demenz‘ in unserer Gemeinde Hohenhameln mehr in das Bewusstsein zu rücken und Sensibilität im Umgang mit verwirrten Menschen zu erzielen.“

Sie schilderte: „In unserer Begegnungsstätte nehmen an den Veranstaltungen ganz selbstverständlich auch Besucher teil, die an Demenz erkrankt sind. Der rücksichtsvolle Umgang, wie ihn auch jeder Gesunde sich wünscht, macht dies möglich.“

Auf die Frage, wie es in der Kommune weitergeht, stellten die Hohenhamelner den „Sinnesgarten Hohenhameln“ als besonderes Projekt heraus. In Kooperation mit dem Generationenhilfeverein, der Realschule Hohenhameln und der Pflegeeinrichtung „Haus am Pfingstanger“ entsteht ein Ort der Begegnung der Generationen, von Menschen mit und ohne Demenz.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hohenhameln

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung