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Die Frau mit Schwächeanfall kann eine gewiefte Diebin sein

Clauen Die Frau mit Schwächeanfall kann eine gewiefte Diebin sein

Clauen. Betrüger und ihre Tricks waren das Thema einer Vortragsveranstaltung, zu der der Landfrauenverein Hohenhameln eingeladen hatte. Rund 50 Zuhörerinnen waren in das Getreidehaus Clauen gekommen, um sich von Polizeihauptkommissar Uwe Herwig aus Hildesheim über „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ und ihre üblen Maschen aufklären zu lassen.

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Polizeihauptkommissar Uwe Herwig informierte die Landfrauen um Gabi Rühmann (v.l.), Angela Herrmann und Rita Rodewald über Ganoven-Tricks.

Quelle: rb

Der Untertitel einer alten Fernsehsendung mit Eduard Zimmermann gab den Rahmen ab für eine humorvolle Lehrstunde über Ganoven und ihre immer neuen Tricks.

Herwig, der in Hildesheim für Präventionsarbeit zuständig ist, hatte Geschenke mitgebracht: Broschüren mit Sicherheitstipps für Senioren und einen originellen Türanhänger, wie er in Hotels verwendet wird. „Ich lasse keine Fremden in meine Wohnung“ steht darauf und soll daran erinnern, dass die Schwangere mit dem vorgetäuschten Schwächeanfall eine gewiefte Diebin sein kann. „Öffnen Sie die Türkette nicht, sondern geben Sie ihr das Wasser höchstens hindurch!“ riet der Fachmann. Eine Toilette könnten Hilfesuchende in einer Gaststätte, einer Behörde oder an einer Tankstelle benutzen.

Gesundes Misstrauen empfahl er auch gegenüber Anrufern, die sich als Verwandte in Not vorstellten. „Wenn jemand am Telefon fragt ,Rate mal, wer hier dran ist!‘ und sie antworten ,Vielleicht Holger?‘ haben Sie ihm schon einen Anhaltspunkt gegeben“, warnte er. Bis zu 80000 Euro hätten vermeintliche Verwandte bereits einem angeblichen Freund des Anrufers, einem völlig Fremden, gegeben.

Der Polizist berichtete von Handwerkern, die sich Geld für Material geben lassen und nie wieder auftauchen, Einladungen zu Kaffeefahrten und betrügerischen Gewinnbenachrichtigungen sowie von Lederjacken- und Teppichschnäppchen und Haustürverträgen. Die Zuhörerinnen ließen sich von ihm noch einmal daran erinnern, Passwörter und PIN-Nummern geheim zu halten, Unbekannten am Telefon keine Auskünfte über Kontonummern zu geben und auch auf Nachbarn acht zu geben. Nach einer Stunde war der Unterricht in Kriminalitätsvorbeugung zu Ende. In Hohenhameln sollten Ganoven ab jetzt keine Chance mehr haben.

sz

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