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Die Feuerwehr Equord gibt es seit 125 Jahren

Equord Die Feuerwehr Equord gibt es seit 125 Jahren

Equord. Anderthalb Jahre haben die Vorbereitungen gedauert, am Wochenende ist es so weit: Die Freiwillige Feuerwehr Equord feiert ihr 125-jähriges Bestehen. Die Kameraden blicken auf eine bewegte Geschichte zurück - und sind doch „ganz normal“, sagt Ortsbrandmeister Norbert Frank. Im besten Sinne.

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Ein historisches Foto aus dem Jahr 1950.

Quelle: A

17 Männer waren es, die im Februar 1890 die Feuerwehr Equord gründeten. Heute sind es einige Mitglieder mehr: 82 fördernde, 26 passive und 40 aktive Kameraden. „Im Vergleich mit den vielen anderen Feuerwehren in Niedersachsen heben wir uns gar nicht so sehr ab. Wir sind eben ganz normal“, sagt Ortsbrandmeister Frank fast schüchtern und fügt dann an, was das Selbstverständnis der Feuerwehren ausmacht: „Wir sind eben da, wenn man uns ruft. Und wir tun unsere Arbeit, und die tun wir gerne.“ Sei es bei Hochwasser-, Brandeinsätzen oder bei einem Verkehrsunfall.

Davon gab es in den 125 Jahren der Ortsfeuerwehr natürlich einige. Auch sonst gibt es viel zu erzählen, blickt man auf die Historie der Equorder Kameraden zurück. „Schon zur Gründungszeit herrschte eiserne Disziplin“, erzählt Frank und zählt auf: „Nichterscheinen bei einer Übung kostete ohne genügende Erklärung 50 Reichspfennig, bei einem Brand anderthalb Reichsmark.“ Trunkenheit konnte schon in den 1890er-Jahren zum Ausschluss aus der Feuerwehr führen. Auch in den vergangenen zehn Jahren hatten die Equorder einiges zu tun: Zwei große Brände auf dem Recyclinghof bei Stedum etwa und ein Einsatz in der Zuckerfabrik Clauen („Da haben unsere Atemschutzgeräte-Träger praktisch den Leitstand gerettet“). In Equord selbst blieb es meist ruhig. Frank: „Große Brände gab es bei uns im Dorf zum Glück schon lange nicht mehr.“

Beim Blick in die Zukunft wird den Equordern nicht bange, in letzter Zeit stießen immer wieder auch jüngere Dorfbewohner zum Kommando hinzu. Eine große Herausforderung gibt es dennoch: Die Amtszeit von Ortsbrandmeister Norbert Frank läuft kommendes Jahr aus - und es wird ein Nachfolger gesucht. Außerdem ist das Tragkraftspritzenfahrzeug der Wehr in die Jahre gekommen, ein Ersatz wäre gern gesehen.

Doch am Wochenende wird erst einmal gefeiert: Das Jubiläum begehen die Feuerwehrleute am Samstag, 27. Juni, ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Mit dabei sind als besondere Gäste unter anderem Landrat Franz Einhaus und Karl-Heinz Banse, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes - also der höchste Feuerwehrmann in Niedersachsen. Interessierte Besucher sind ebenfalls willkommen, das Jubiläum mitzufeiern.

js

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