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Der nächste offene Brief aus Equord

Equord Der nächste offene Brief aus Equord

Equord. Erneut erreichte ein offener Brief die Verantwortlichen der PEG, die nach dem Großbrand auf dem Deponiegelände im September und dem Umkippen zweier Teiche kurze Zeit später weiterhin der lauten Kritik einiger Bürger ausgesetzt sind. Wieder zeichnen sich der Equorder Jürgen Rehnelt und der stellvertretende Ortsbürgermeister Günter Strube verantwortlich. Diesmal ging das rund eine Seite lange Schreiben an PEG-Aufsichtsratsvorsitzenden Matthias Möhle.

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Weiterhin sorgen Kuhteich und Gillteich für Ärger.Gemeinsam mit anderen Interessierten trafen sich PEG-Aufsichtsratschef Matthias Möhle (r.) und der Equorder Jürgen Rehnelt schon Mitte Dezember beim Ortstermin an den Gewässern.

Quelle: A

Die zwei Equorder prangern den Stop der Pump-Aktionen an beiden Teichen an. „Es wird hier natürlich darüber gerätselt, ob dieser auf Ihre Veranlassung hin erfolgt ist“, schreiben Strube und Rehnelt im Hinblick auf den Kuhteich. Möhle antwortet eindeutig: „Die Pumpen wurden natürlich nicht auf meine Veranlassung abgeschaltet.“

Im Brief bitten Strube und Rehnelt außerdem, Möhle möge sich für die Fortsetzung der Pumparbeiten am Kuhteich einsetzen. „Damit würde die erfolgreich begonnene Aktion zu einem guten Ende geführt.“ Für den Gillteich sei die Installation der neuen Filteranlage (PAZ berichtete) zu begrüßen, diese wurde aber „nach kurzzeitigem Probebetrieb“ wieder abgestellt. Die Equorder betonen: „Während Ihres Besuches waren Sie mit uns der Meinung, dass eine schnelle und grundlegende Sanierung der Teiche erforderlich ist. Wir fordern Sie auf, zu Ihrem Wort zu stehen.“

Möhle sagte auf PAZ-Anfrage, dass für den Gill- sowie den Kuhteich zwei sehr unterschiedliche Gründe für den derzeitigen Stillstand verantwortlich seien: „Am Gillteich haben wir derzeit keine Freigabe von der Umweltbehörde für die Pumparbeiten.“ Die Erfolge der neuen Filtereinlage müssten erst durch Proben belegt werden, bevor weiter gepumpt werden könne. „Das Ergebnis ist eine Frage von Tagen“, sagt Möhle. Dann werde die Anlage weitere 40 bis 45 Tage laufen.

Wegen des Kuhteichs sei indes weiter keine Einigung mit den Eigentümern getroffen. Denn um zu sehen, ob die Versicherung der PEG die Arbeiten komplett zahlt, muss erst der Zustand vor dem Brand betrachtet werden. „Wir sind bisher schon weit in Vorleistung gegangen“, sagt Möhle. „Der Rest bedarf Absprachen - da gehören immer zwei Seiten zu.“

Der PEG-Aufsichtsratschef stehe im engen Kontakt mit dem Equorder Bürgermeister Peter Goor und PEG-Prokuristen Marcus Frerich. Auch für „konstruktive, persönlichen Gespräche“ mit Anwohnern sei Möhle selbstverständlich bereit.

js

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