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Der „Kleine Laden“ ist ein besonderes Geschäft

Clauen Der „Kleine Laden“ ist ein besonderes Geschäft

Clauen. Eine bemerkenswerte Idee fand am Montag ihren vorläufigen Höhepunkt: In Clauen wurde der „Kleine Laden“ eröffnet.

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Die ehrenamtlichen Ladenbetreiber mit dem Hohenhamelner Flüchtlings- und Sozialhelfer Achim Meyer (r.).

Quelle: jaw

Er soll sich als einem Ort etablieren, an dem nützliche Objekte für Flüchtlinge für wenig Geld angeboten werden. Zudem soll der Einkaufsladen zu einer Art Begegnungs- und Kontaktstelle werden.

Einige Jahre stand der ehemalige Edeka-Laden an der Bahnhofstraße 4a im Herzen von Clauen leer. Im vergangenen Sommer haben sich sieben ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen Gedanken über eine sinnvolle Nutzung der Räume gemacht. „Wir haben sehr viele Spenden bekommen, und primär kam die Frage auf ‚wohin mit den ganzen Sachen?’“, erklärte Severine Todt-Lamotte, einer der Helferinnen.

Aus dieser Idee entstand die Idee eines kleines Geschäftes, die sich schnell in die Tat umsetzen ließ. Im September wurden die ersten Kontakte zwischen Besitzer und Organisatoren geknüpft, und man wurde sich schnell einig. Dann konnte es auch schon losgehen. Mit viel Eifer und Engagement räumten die Helferinnen den Laden auf, sortierten ihre Ware neu und freuen sich seit dem vergangenen Montag an zwei Tagen in der Woche auf Kundschaft. „Wir sind jetzt einfach neugierig, was passiert und wer kommt“, äußerte sich Todt-Lamotte weiter.

Zur Eröffnung des Ladens, der montags von 10 bis 12 Uhr und freitags von 15 bis 17 Uhr geöffnet sein wird und in dem nichts teurer als 2 Euro sein soll, kam auch Achim Meyer, Flüchtlings- und Sozialhelfer der Gemeinde Hohenhameln. Er lobte das beeindruckende Engagement ausdrücklich: „Das ist eine sehr gute Idee, die hoffentlich zu einem Begegnungsort wird, und eine tolle Anlaufstelle.“

Es kann von Haushaltsgegenständen über kleine Elektronikartikel bis hin zu Bettwäsche alles erstanden werden - „außer Kleidung und Lebensmittel gibt es nichts, was nicht verkauft werden kann“.

In Zukunft wird es auch noch eine Art Pinnwand geben, auf der große Möbel angeboten werden und auch Gesuche angeheftet werden können.

Die Gewinne, die der Laden hoffentlich bald erwirtschaftet, werden dann, so kündigen es die Organisatorinnen an, wieder in die Flüchtlingshilfe reinvestiert.

jaw

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