Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
„Der Deal ist: Geld gegen Arbeitsplätze“

Hohenhameln „Der Deal ist: Geld gegen Arbeitsplätze“

Dass sie einmal als Grafikerin arbeiten würde, hätte Silke Dombrowsky nicht gedacht – doch inzwischen ist die gelernte Verwaltungsfachangestellte Chefin einer Grußkarten-Druckerei mit 17 Mitarbeitern. Weil der alte Firmensitz in Bierbergen zu klein wird, baut sie in Hohenhameln einen neuen.

Voriger Artikel
Die dicksten Kugeln – beim Weihnachtsmarkt
Nächster Artikel
Autor erfindet den perfekten Papst

Besuch auf der Baustelle (v.l.): Daniel Göbeke von der wito, Unternehmerin Silke Dombrowsky, Wirtschaftsförderin Maren Langenhan, Architektin Iris Adelhelm und Bürgermeister Lutz Erwig. Die Skizze unten zeigt, wie das Gebäude einmal aussehen soll: Im Erdgeschoss ist Platz für die Drucker, oben entstehen Büros.

Quelle: cb

Hohenhameln. Ihre Firma „Karten mal anders“ hat Silke Dombrowsky erst vor fünf Jahren gegründet. Zu ihrem Geschäftsmodell kam sie eher zufällig: „2005 wurde unser Sohn geboren. Wir wollten Karten verschicken, haben aber nicht das Passende gefunden – also habe ich das selbst gemacht“, erzählt sie. 

Ihr Talent sprach sich herum, sie gestaltete Karten für Nachbarn und Freunde und merkte, dass sich damit sogar Geld verdienen lässt. Inzwischen verkauft Dombrowsky ihre Grußkarten übers Internet in alle Welt. 17 Mitarbeiter hat ihre Firma derzeit, Tendenz stetig steigend. Derzeit  arbeiten sie in einem Einfamilienhaus in Bierbergen auf 130 Quadratmetern, doch das wird langsam zu eng. Sogar in der Badewanne lagert Papier, und „in einem Büro, das eigentlich mal für vier Leute gedacht war, sitzen jetzt acht“, sagt Markus Dombrowsky, der Mann der Chefin.

Deshalb wird nun in Hohenhameln ein neuer Firmensitz gebaut. Auf dem Grundstück an der Ziegeleistraße erkennt man schon den Grundriss des Gebäudes, das einmal zwei Stockwerke haben wird und 300 Quadratmeter Platz bieten soll (siehe Skizze). Mitte 2012 soll es fertig sein.

Eine sechsstellige Summe investiert Dombrowsky in den Bau, eine genaue Zahl will sie nicht nennen. 15 Prozent der Kosten übernimmt die Peiner Wirtschaftsförderung Wito, die die Unternehmerin mit ihrem KMU-Förderprogramm unterstützt. „Der Deal ist: Geld gegen Arbeitsplätze“, sagt wito-Unternehmensberater Daniel Göbeke. Und Arbeitsplätze wird Dombrowsky schaffen.

sur

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

eebe8558-a9cd-11e7-923d-4ef2be6e51d8
Orkan im Kreis Peine

Hier die aktuellen Bilder:

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung