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Deponie-Kritik: Heil kommt nach Equord

Equord Deponie-Kritik: Heil kommt nach Equord

Equord. Der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD) kommt nächste Woche nach Equord, um sich persönlich ein Bild vom Recyclingzentrum an der ehemaligen Deponie zu machen und mit Kritikern und Ortspolitikern zu sprechen. Anlass für den Besuch ist der Hilferuf eines Anwohners (PAZ berichtete).

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Im Recyclingzentrum zwischen Stedum und Equord werden Wertstoffe sortiert.

Quelle: A/cb

Hohenhamelns Politiker tun nicht genug, um die Bürger vor Lärm und Feinstaub aus dem Recyclingzentrum zu schützen, findet Jürgen Rehnelt aus Equord. Per Brief hatte er sich deshalb an Hubertus Heil gewendet – und ihn gebeten, sich einzumischen.

Mit Erfolg: „Ich habe vor, nächste Woche nach Equord zu fahren und mir selbst ein Bild zu machen“, sagte Heil gestern zur PAZ. Er will sowohl mit Rehnelt sprechen als auch Peter Goor und Heinz-Erwin Dahlheimer, den Ortsbürgermeistern von Equord und Stedum – zwischen diesen beiden Dörfern befinden sich das Recyclingzentrum und die ehemalige Deponie. Auch die CDU sucht das Gespräch mit Heil (siehe Leserbrief).

Derzeit wird ein Bebauungsplan aufgestellt, der eine Erweiterung des Recyclingzentrums möglich machen soll (PAZ berichtete mehrfach). Noch bis 11. Februar liegt er im Rathaus aus, Bürger können die Pläne einsehen und Einwände erheben. Rehnelt will das tun – denn er will erreichen, dass im Bebauungsplan möglichst strenge Auflagen in Bezug auf Lärm, Feinstaub und Abwasser festgelegt werden. „Die Politiker sollten uns Bürger so gut wie möglich schützen, die gesetzlichen Mindestanforderungen reichen nicht aus“, meint der Equorder. Weil seine Einwände im Ortsrat und im Gemeinderat keinen Erfolg hatten, hat er sich an Heil gewandt.

„Ich werde mir beide Seiten anhören und schauen, was da möglich ist“, versprach Heil. Er betonte allerdings auch: „Ich habe kein Weisungsrecht gegenüber der Gemeinde.“ Zudem habe er nicht den Eindruck, dass die Ortsräte von Equord und Stedum „fahrlässig“ gehandelt hätten: „Ich glaube, dass sie sich redlich bemühen, die Belastung in Grenzen zu halten“, sagte Heil. „Die spannende Frage ist, ob die Möglichkeiten ausgeschöpft sind, was Lärm und Feinstaub angeht – und was realistisch noch machbar ist. Das werden wir nächste Woche besprechen.“

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Leserbrief

CDU fordert mehr Umweltschutz

Zum Artikel „Brief an Hubertus Heil: Equorder fordert mehr Schutz vor Lärm und Feinstaub“ in der PAZ vom 9. Januar schreibt Günter Strube, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsrat:

Der Artikel hat die Probleme mit der Müllverarbeitungsanlage Stedum/Equord exakt dargestellt. Ich darf noch hinzufügen, dass die gesetzlichen Genehmigungs-anforderungen lediglich Mindestanforderungen sind, die jede dieser Betriebsanlagen erfüllen muss. Diese Mindestanforderungen mögen „ausreichend“ sein. Ob sie „befriedigend“, „gut“ oder „sehr gut“ für unsere Bevölkerung sind, steht zu bezweifeln. Die CDU-Fraktion im Ortsrat war und ist bereit, den bestmöglichen Umweltschutz bezüglich der Müllverarbeitungsanlage für unsere Bevölkerung zu erreichen. Wir fordern den Equorder SPD-Ortsrat auf, gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung des Lärmschutzes, zum Schutz gegen Feinstaub und zur Überwachung der Oberflächenwässer durchzusetzen. Ein entsprechendes Gespräch mit Herrn Heil würden wir gern führen.

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