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Demografischer Wandel: Ausstellung liefert Ideen

Hohenhameln Demografischer Wandel: Ausstellung liefert Ideen

Hohenhameln. Junge Familien ziehen nicht mehr aufs Land, weniger Kinder werden geboren, die Zahl der Senioren wächst - und die Orte schrumpfen. Nicht nur Hohenhameln kennt dieses Problem, auch viele andere Städte und Gemeinden kämpfen mit dem demografischen Wandel. Wie sie ihm begegnen, erzählt eine Ausstellung, die derzeit im Hohenhamelner Rathaus zu sehen ist.

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Die Zahl der Senioren wird kräftig steigen – auch in Hohenhameln. Politik und Verwaltung müssen sich darauf einstellen.

Quelle: Archiv

„Ideenbörse Demografischer Wandel - Gute Beispiele aus der Region Hannover“ heißt die Ausstellung. Und die Ideen, die darin vorgestellt werden, sind ausdrücklich zum Nachmachen empfohlen.

Was tun, wenn auf der grünen Wiese die Einfamilienhäuser aus dem Boden schießen, aber im Ortskern Leerstand herrscht? Die Stadt Wunstorf hat sich vorgenommen, keine großen Neubaugebiete mehr ausweisen, sondern stattdessen die Innenstadt stärken. Sie will die Sanierung von Wohnungen fördern, Parkplätze schaffen - und mit ein wenig Marketing das Image der Stadt verbessern.

Was tun, wenn der Grundschule die Schließung droht, weil immer weniger Kinder angemeldet werden? Die Stadt Sehnde schlägt vor, einfach die Einzugsgebiete neu zu „stricken“.

Was tun berufstätige Eltern, denen die Kita-Öffnungszeiten nicht ausreichen? Im Mehrgenerationenhaus in Pattensen gibt es „Notmütter“, Vorlese-Omas und Hausaufgabenhelfer, die sich ehrenamtlich um die Kinder kümmern. Im Gegenzug bringen Jugendliche Senioren den Umgang mit dem Internet bei.

Zusammengetragen hat diese Ideen der „Arbeitskreis demografischer Wandel“ der Region Hannover. Auch in der ILEK-Börderegion, zu der Hohenhameln gehört, gibt es einen solchen Arbeitskreis. Er hat die Ausstellung nach Hohenhameln geholt - und will sich einige der Ideen abschauen. „Es muss ja nicht jede Gemeinde das Rad neu erfinden“, sagt Godehard Kraft, der Vorsitzende des Arbeitskreises.

Welche Ideen auf Hohenhameln übertragen werden könnten, hat der Arbeitskreis aber noch nicht entschieden. „Wir sind in Sachen Demografie noch komplett in der Findungsphase“, sagt Frank Meißner von der Gemeinde Hohenhameln. Die Ausstellung soll auch Hohenhamelns Bürger dazu anregen, sich Gedanken zu machen und Ideen zu äußern - dazu könne man sich gern an die Politik oder die Verwaltung wenden, sagt Meißner.

sur

Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai während der Öffnungszeiten des Hohenhamelner Rathauses zu sehen: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr, donnerstags zusätzlich von 14 bis 17.30 Uhr.

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