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Das jüngste Pferdebaby war erst wenige Tage alt

Hohenhameln Das jüngste Pferdebaby war erst wenige Tage alt

Hohenhameln . Rund 50 Hannoveraner-Fohlen haben sich bei der diesjährigen Fohlenschau in Hohenhameln präsentiert. Den kritischen Augen von zahlreichen Pferdeliebhabern aus dem In- und Ausland entging kein Fehler in Körperbau und Gang.

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Dieses Fohlen blieb vorsichtshalber ganz nah bei der Mutter.

Quelle: sz

Vor allem die Kinder bekamen glänzende Augen beim Anblick der liebenswerten Pferdekinder, die vom 1. März an geboren wurden. Das jüngste Fohlen war erst wenige Tage alt und galoppierte mit seinen staksigen Beinen schon geschickt um die Mutter herum.

Manche der Tiere, die von den Mitgliedern des Pferdezuchtvereins Hildesheim-Peine gezeigt wurden, mussten zwischendurch noch einen kleinen Schluck aus Mutters Euter nehmen. Einige hatten auch noch nicht verstanden, warum sie im Ring ausgerechnet auf deren rechter Seite laufen sollten - doch nur so konnte sich die Jury ein Bild von ihnen machen.

Den gestrengen Augen der Richter blieb nichts verborgen: Ein Fohlen sei „noch etwas spitz im Genick“, ein anderes „könnte noch langbeiniger sein“, wurde bemängelt. Bei anderen wurden der Federgang, der Grundschwung und die Dynamik gelobt, oder sie wurden mit Attributen wie korrekt, taktsicher, großäugig und sympathisch belegt.

Die jungen Tiere nahmen das Schaulaufen als willkommene Abwechslung von der Weide und ließen mit der Mutterstute in sicherer Nähe übermütige Bocksprünge und Sprints sehen.

Als bestes Fohlen der diesjährigen Schau wurde der kleine Hengst des Züchters Manfred Schäfer aus Vechelde ermittelt. Der Fuchs mit der Startnummer 11 ist am 16. Mai geboren. Auf den zweiten Platz kam die am 26. April geborene Fuchsstute von Dagmar Meyer aus Abbensen mit der Nummer 8.

sz

Pferdezüchter wollen auf Schenkelbrand nicht verzichten

Hohenhameln . Um ihre Tiere mit einem unveränderlichen Kennzeichen zu versehen, sind am Rande der Fohlenschau Jungtiere mit einem Brandzeichen auf der linken Flanke gekennzeichnet worden. Der sogenannte Schenkelbrand ist derzeit Streitthema zwischen Pferdezüchtern und Tierschützern.

Auf der einen Seite propagiert der Deutsche Tierschutzbund statt der „hochgradigen Verbrennung“ einen unter die Haut gepflanzten Transponderchip zur Kennzeichnung der wertvollen Tiere, und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) plant ein Verbot des Schenkelbrandes.

Auf der anderen Seite laufen die Pferdezüchter Sturm gegen die Pläne. Auch die Peiner Landtagsabgeordnete und Pferdefreundin Silke Weyberg (CDU) schließt sich ihnen an: „Das Brandzeichen ist ein weithin anerkanntes Markenzeichen für Niedersachsens hochqualitative Pferdezucht“, argumentiert sie.

„Der Chip ist nicht sicher, er kann wandern, herauseitern oder herausoperiert werden und manipuliert werden“, erklärt Manfred Schäfer, der Vorsitzende des Hannoveranerverbandes mit Sitz in Verden. „Ein Brand dagegen ist dauerhaft, man kann ihn auch nicht durch einen anderen Brand verfälschen.“

Der Brennbeauftragte René Maaß vom Niedersächsischen Landgestüt Celle, der während der Fohlenschau die Brandzeichen anbrachte, verteidigt die seit 1735 übliche Kennzeichnungsmethode: „Ich habe noch nie erlebt, dass ein Pferd damit besondere Probleme hatte, und ich mache das jetzt seit 18 Jahren, großenteils auch in den Stallungen der Züchter. Das Brennen dauert den Bruchteil einer Sekunde. Es ist nur die oberste Hautschicht betroffen, und Pferde haben ohnehin eine dickere Haut als Menschen.“

Bei der Fohlenschau typisierte er zusätzlich die Jungtiere, indem er ihnen für eine DNA-Probe ein paar Schweifhaare ausriss. „Damit lässt sich zweifelsfrei feststellen, zu welchem Vater und welcher Mutter das Fohlen gehört“, erklärte er.

sz

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