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Das Kind im Mann spielt gern Eisenbahn

Equord Das Kind im Mann spielt gern Eisenbahn

Equord. Gut 400 Besucher - überwiegend männlich - folgten am Sonntag ihrem Spieltrieb und besichtigten die Ausstellung der Modulbau-freunde Peine im Mehrzweckgebäude in Equord. Anstelle einer einzigen großen Modellbahnanlage - wie sonst üblich - präsentierten die Vereinsmitglieder diesmal gleich drei verschiedene Anlagen.

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Das Bahnbetriebswerk der Modulbaufreunde.

Quelle: oh

Genau genommen waren es sogar vier, rechnet man das Modul des Glacier-Express’ hinzu, das die Cracauer Modellbahnfreunde aus Magdeburg mitgebracht hatten. Mit ihnen verbindet die Peiner eine langjährige Freundschaft.

So konnten die Besucher den Bahnhof „Equord-Süd“ im Maßstab 1:87 bestaunen - und kurz in ihrem Gedächtnis kramen, ob der Ort jemals in seiner Geschichte an ein Schienennetz angeschlossen war. Bis 1965 war das tatsächlich der Fall, und da die Modellbaufreunde die 60er-Jahre für ihre Bahnmodule bevorzugen, passte das fast - bis auf den Zusatz Süd. „Das entspringt unserer Fantasie“, gab Jürgen Wagner, Vorsitzender der Modulbau-freunde, mit einem Augenzwinkern zu.

Rolf Dietze, pensionierter Lehrer aus Bad Salzdetfurth, besuchte bei der Ausstellung „seine“ Eisenbahnmodule: Er hatte einst eine Schüler-AG zum Bau von Modelleisenbahnmodulen angeboten, die aber nicht mehr weiter geführt wurde, als er aus dem Schuldienst ausschied. Die Module konnte er dem Verein vermitteln. „Schön, wenn man sieht, dass die ganze Arbeit nicht vor die Hunde gegangen ist“, freute sich Dietze.

Wie viele Stunden Andreas Klocke auf die Auf- und Ausarbeitung des Moduls mit dem Glacier-Express verwendet hatte, wollte er nicht sagen. Das Ergebnis im Maßstab 1:160 ließ die Besucher rätseln, wie er in den Schweizer Postbus auch noch die winzigen Fahrgäste hinein montieren konnte. Nahezu vorbildgetreu schob sich der langsamste Schnellzug der Welt im Miniformat durch seine alpine Kunstkulisse mit Steilhängen, Viadukten und Tunneln.

Ganz genau auf Stimmigkeit geachtet hatte auch Regina Eggers beim Bau der H0-Schmalspurstrecke der Rhätischen Bahn. „Das fasziniert mich schon“, sagte die Frau des Vorsitzenden, die gelegentlich das Hobby ihres Mannes teilt.

hui

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