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Dachstuhl-Brand in Bierbergen: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Bierbergen Dachstuhl-Brand in Bierbergen: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Bierbergen. Nach einem Dachstuhl-Brand in Bierbergen am Freitagabend (PAZ berichtete) ermittelt die Polizei auch wegen fahrlässiger Brandstiftung. Bereits am Samstagmorgen waren Spezialisten der Tatortaufnahme von der Polizei-Inspektion Salzgitter am Unglücksort. Zeugen hatten am Abend des Feuers berichtet, dass ein brennender Gegenstand auf den Balkon gefallen sei.

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Blick aus dem Korb der Drehleiter in das ausgebrannte Dachgeschoss des Wohnhauses in Bierbergen.

Quelle: Feuerwehr

Gegen 21Uhr war am Freitagabend auf einem Balkon im ersten Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen hatten rasch auf den Dachstuhl übergegriffen. Brisant: Im ersten Stock war ein pflegebedürftiger 80-Jähriger, der von der Feuerwehr gerettet werden musste. Nach PAZ-Informationen soll es ihm gut gehen: Sein Zimmer befand sich auf der dem Feuer abgewandten Seite des Gebäudes.

Da durch Zufall nicht nur die freiwillige Feuerwehr Bierbergen sehr früh am Unglücksort eingetroffen war, sondern auch der Zug „technische Hilfe“ aus Hohenhameln gerade in Bierbergen eine Übung absolviert hatte, konnten die Löscharbeiten parallel zur Menschenrettung beginnen, sagte Hohenhamelns Feuerwehr-Sprecher Dennis Söhlke. Die Retter gingen von innen und außen gegen die Flammen vor. „Der Innenangriff unter schwerem Atemschutz musste aber abgebrochen werden, weil eine Decke eingebrochen ist. Die Lehmkonstruktion hatte sich mit Wasser vollgesogen“, sagte Söhlke.

Im Verlauf des Einsatzes mussten noch die freiwilligen Ortswehren aus Soßmar und Stedum nachalarmiert werden, weil weitere Atemschutzgeräteträger gebraucht wurden. Insgesamt waren am Samstagmorgen daher rund 65Retter der Feuerwehr im Einsatz.

Schnell herbeigeeilt waren auch die Retter der freiwilligen Feuerwehr aus Hohenhameln, der Kernstadt Peine mit der Drehleiter und der Ortswehr Vöhrum mit der Wärmebildkamera. Vom Korb der Drehleiter aus öffneten die Einsatzkräfte Teile des Daches und löschten die Brandnester ab. Das Gebäude ist zurzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner der drei Wohnungen kamen spontan bei Bekannten unter. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Mehr Bilder von den Löscharbeiten sehen Sie auf www.paz-online.de.

pif

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